Kuba: 295.000 Menschen gehen privater Arbeit nach

Datum: 09. April 2011
Uhrzeit: 16:49 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Nachfrage nach Lizenzen zur Selbständigkeit hoch

Mehr als 295.000 Personen auf Kuba gehen derzeit nach Angaben der Regierung einer privaten Arbeit oder einer selbständigen Tätigkeit nach. Die Expansion des privaten Arbeitssektors auf Kuba ist eine der wichtigsten Maßnahmen der geplanten Wirtschaftsreform von Präsident Raul Castro und wird das zentrale Thema des Sechsten Kongresses der Kommunistischen Partei am 19. April werden.

Nach Angaben von José Barreiro, Vizeminister für Arbeit und soziale Sicherheit, ist die Nachfrage nach Lizenzen zur  Selbständigkeit „hoch“ und hat sogar die ersten Schätzungen der Regierung überschritten. Die gefragteste Tätigkeit ist dabei mit weitem Abstand der selbständige Verkauf von Lebensmitteln, vor der Eröffnung eines eigenen Restaurants, eines kleinen Cafés oder einer Garküche auf der Straße.

Bis Ende März wurden 32.000 Genehmigungen für das Einstellen von Mitarbeitern in diesem Geschäftszweig erstellt. 12.000 Genehmigungen für den Transport von Fahrgästen wurden erteilt, 8.500 für die Produktion und den Verkauf von Haushaltswaren, sowie 7.600 Lizenzen für den Verkauf von Schallplatten, CD oder DVD.

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  1. 1
    Gustav

    Händler und Taxi-Fahrer (gab’s illegal schon vorher) sind entstanden, na super. Was produzieren denn die, oder was entsteht denn durch die neu?
    Die verhöckern doch nur, was der Staat erzeugt! Nur mit den Unterschied, dass sie sich beim Staat/Bank verschulden können, ohne dass dabei die Staatsverschuldung steigt, als wenn sich der Staat beim Staat Geld „leiht“.
    So lang die USA noch der Technologische Leitwolf ist, bleibt alles beim Alten. Jedoch siechen die auch nur noch vor sich hin!

  2. 2
    der ausrufer

    in den viele kubabesuchen habe schon immer eine schattenwirtschaft entdeckt und unterstützt. es kann doch nicht sein, dass ein landarzt, der auf dem land praktizieren muss, 2 kinder hat und eine plattenbau 4 etagen, ohne treppengeländer, mit schweinen vor und im haus, in seinem rostigen kühlschrank gerade mal 2 eier ein wenig verschrummeltes gemüse und ein wenig hünerherzen und füsse hat. ein schwarztaxifahrer aber nimmt loker 25 dollar von miraflores zum airport. ein fremdenzimmer für 30 dollar, wobei die ersten 7 nächte (um die 200 dollar) an den staat gehen. was für ein schöne kuba haben diese alten herren nur gebastelt. niemand aber auch gar niemand gibt diesem land noch mit vernunft kredit, nicht mal don regalon von venezuela. und jetzt wo die staatslöhne von ein paar dollar auch nicht mehr bezahlt werden können, setzt man gemäss sozialistischen system die leute einfach auf die strasse. das ist der sozialismus des 21. jahrhunderts. ich grüsse dich fidel, hoffentlich geht es dir nicht besser als deinen kampfgefährten aus frpheren jahren, die dich schon längst zu teufel wünschen.

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