Venezuela finanziert Schienennetz auf Kuba

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Datum: 13. April 2011
Uhrzeit: 17:44 Uhr
Ressorts: Kuba, Welt & Reisen
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Gigantischer Aufwand

Mit importierten Schienen aus Russland und Holzschwellen aus kubanischer Produktion wird eine 15 Kilometer lange Eisenbahnstrecke auf Kuba renoviert. Die erforderlichen Gelder dafür stammen aus Venezuela und wurden bereits 2007 im Rahmen einer ALBA Integrationsvereinbarung zugesagt.

Kuba will sein marodes Eisenbahnnetz ausbauen. Laut jüngsten Aussagen von Verkehrsminister César Arocha will das Land mehr als die Hälfte seiner Waren via Eisenbahn transportieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, müssen allerdings insgesamt 6.000 Kilometer Geleise repariert, sowie Workshops abgehalten und Arbeitnehmer geschult werden. Dies erklärte der Vizepräsident des Ministerrats, Antonio Enrique Lussón Batlle.

Der gigantische Aufwand wird vor allem von Venezuela finanziert. Im Jahr 2007 sicherte die Banco del Desarrollo Venezuela (BANDES) bis zu 100 Millionen US-Dollar für die Verbesserung der Infrastruktur und zur Reparatur des Schienennetzes zu. Mit der jetzigen Renovation des Abschnittes zwischen Havanna-Santiago wird die momentane Zuggeschwindigkeit von 20 km/h auf 65 km/h ansteigen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der ausrufer

    da geht die bruderhilfe wieder zügig voran. don regalon zückt sein blancocheckheft und zahl mal schnell den kubanern eine eisenbahn. die 100 mio. dollares fehlen ja schon längst im haushalt, also werden auch diese wieder am kapitalmarkt aufgenommen (zu zinsen die nicht mal irak bezahlen muss),, weil die sprudelnden oeleinkünfte sind ja längstens verplant. und deine strassen lieber don regalo, und deine spitäler, und die sicherheit deiner landsleute, und die besseren gehälter deiner polizei (schlechtbezahlte sicherheitskräfte werden logischerweise korrupt), und der ausbau der wasser und stromversorgung, und die einrichtung einer anständigen altersrente, und schlussendlich noch die entschädigung der enteigneten (bestohlenen) eigentümer von unternehmen, die auch auf sehr viel geld warten? lieber don regalo, vielleicht lässt die der liebe gott das nächste mal mit einem noch grösseren füllhorn auf unsere welt….. vielleicht? oder besser doch nicht?

  2. 2
    rolli

    ja, leider kapieren 60% der Bevölkerung auf Grund geistiger Defizite nicht die Ausmaße dieses Handelns auf ihrer eigene Zukunft…, an hirnlosigkeit wird das von keiner anderen Gesellschaft dieses Planeten überboten! Ignoranz in Vollendung…wunderbares Lehrstück für die entwickelte Welt…

  3. 3
    roland-g

    kann es auch sein, dass ein grossteil der venezolaner gar keinen zugang zu solchen/diesen informationen hat?

  4. 4
    regina -g

    Viele – leider ist das ein großer Teil – der Venezolanos , interessiert es auch gar nicht . Hauptsache sie bekommen ihr täglich „Futter“ .
    Das klingt vielleicht hart – aber es ist so !!

  5. 5
    Angiven

    Es ist wirklich leider so. Für die Bürger dieses Landes ist erst mal wichtig
    daß sie was auf den Teller haben.Und es ist auch Tatsache,das 70% wirklich zu fett sind.Es ist auch wahr das der größte Teil der Bevölkerung
    nicht mal weiß was Internet ist.Also keinenZugang an Informationen haben.
    Sie glauben alles was Hugo I. ihnen verspricht und in 12 Jahren nicht eingehalten hat.Da kann man ohne Unverschämt zu werden wirklich von geistigen Defiziten reden.Woher sollen sie es auch lernen.Die Schulen hier
    eine Katastrophe.Hier kann ein Kind im 3.-4 Grad (entpricht der3-4 Klasse)
    keine normaleUhrzeit ablesen,und nicht mehr annähert das 1×1 aufsagen.
    Aber Hugo will nun auch in denSchulen die Kinder an der Waffe ausbilden lassen.Hier in Venezuela gibt es keine Schulpflicht.Die hälfte der Kinder
    verkaufen an den Stränden selbstgebastelten Krimskrams.Das sind alles
    die vorprogramierten Ladrones.Es wäre wirklich hier angebracht eine
    Reisewarnung rauszugeben.Es ist äußert gefährlich hier zu leben.Vor ein
    paar Tagen ein deutscher Tourist auf der Isla Margarita am Playa el Aqua
    wollte ein paar Bilder machen von einer Anhöhe.Kamera weg Handy weg,
    Geld weg,und weil es nicht genug war noch einen Bauchschuss.Liegt im
    Krankenhaus ,lebt aber noch.So ist es Tag für Tag Überfälle Morde Und ich
    spreche nur von Isla Margarita.Leute alle die das lesen sucht euch ein
    anderes Land zum Ferienmachen aus.Hier ist die Hölle los.

  6. 6
    der ausrufer

    lieber rolli, auch unterentwickelt ist entwickel, nur enben schlechtmöglichst. ich spreche mit sehr viele venezolanern auf der strasse, welche ich zum teil seit vielen jahren kenne, auf solche dinge an. ergebnis; viele schütteln nur den kopf und schauen verzweifelt in die gegend, weil sie längst erkannt habe, was sie vor 12 jahren gewählt haben, und wohin es bis heute geführt hatte. sie realisieren, dass das herreschende system nicht die geünschte zukunft ist. all jene die durch ihre arbeit (z.b. tourismus, handel) bis vor ein paar jahren, ihre familien recht gut über die runden bringen konnten, verdienen heute, wenn überhaupt, gerade mal noch soviel, dass es für lebensmittel reicht. den sozialen reichtum a la bolivarianischer revoluzion besitzen andere. die strände sind nicht menschenleer, nein…. es sind ja noch die arbeitslosen venezolaner da, welche sich auf die wenigen, sich dahin verirrten touristen stürzen, um ihnen irgend etwas verkaufen zu können. von erholsamen urlaubstagen kann man in margarita schon seit jahren nicht mehr reden. chavez hat ja oft genug provezeit, dass z.b. margarita keine ausländische touristen brauche, denn die touristenregionen seinen für die venezolaner. nur haben die heute kein geld mehr um sich urlaub zu leisten. und die wenigen die dennoch kommen, konsumieren nur noch aus der kühlbox, und die grössten kosten sind dann noch die toldomiete. aber davon kann niemand leben.

    • 6.1
      roland-g

      traurig aber wahr

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