Bolivien: Popularität von Evo Morales fällt auf Tiefstwert

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Datum: 24. April 2011
Uhrzeit: 19:33 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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► Niedrigste Zustimmung seit Amtsantritt 2006

Die Popularität des bolivianischen Staatspräsidenten Evo Morales ist bei den Wählern auf den tiefsten Stand seit seinem Amtsantritt im Jahr 2006 gefallen. Dies geht aus der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervor. Die Zahlen wurden am Sonntag (24.) in der Tageszeitung El Día in Santa Cruz veröffentlicht.

Demnach kommt der erste Präsident indigener Abstammung bei Fragen über seine Amtsführung nur noch auf 2,8 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5. In seinen ersten Amtsjahren 2006 und 2007 lag der Wert noch bei 3,3 Punkten. 2008 und 2009 sank er zwar auf 3,0 Punkte, erholte sich jedoch im vergangenen Jahr im Rahmen der Wiederwahl von Morales erneut auf 3,2 Punkte.

Ipsos befragte in diesem Jahr 1.032 Erwachsene in den vier grössten Städten Boliviens (Santa Cruz, La Paz, El Alto und Cochabamba). Sämtliche Fragen waren mit Werten zwischen 0 (sehr schlecht) und 5 (sehr gut) zu beantworten.

Die Wahlberechtigten wurden dabei auch nach dem „schlimmsten Problem des Landes“ gefragt. 22 Prozent gaben dabei den Drogenhandel an, weitere 22 Prozent die Arbeitslosigkeit, 19 Prozent zeigten sich über die zunehmende Korruption in Bolivien am meisten besorgt.

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Kommentarbereich

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  1. der quatscht ja auch nur über die nato, lybien etc. dass der mal bolivien spricht hört man eher selten, was warscheinlich auch sein volk merkt.

  2. 2
    der ausrufer

    hahaha ich denke mal, der ist eines tages froh wenn jeden tag zugedrühnt sein kann. seine kokoblätter könnte er ja gleich zusammen mit seinem freund könig hugo im garten des palastes von hugo im zelt von busenfreund gadaffi kauen, und so an schönere zeiten denken.
    ich denke nicht dass ihn irgendjemand vermissen sollte, denn er gibt ja nur weiter was ihm sein mentor hugo vorschwatzt.

  3. 3
    der ausrufer

    des weiteren ist die koruption in in allen autokratgeführten ländern am ausgeprägtesten. die sehen doch was der chef macht, und tun desgleichen.
    die leute auf der strasse sehen auch dass die regierung keinen respekt vor anderm eigentum hat, un so ist es doch normal, dass man andern wegnimmt, was man selber nicht hat.
    mord und totschlag sind die folge

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