Peru, Chile, Kolumbien und Mexiko gründen Pazifik-Allianz

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Datum: 29. April 2011
Uhrzeit: 00:37 Uhr
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Autor: Dietmar Lang
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► "Abkommen von Lima" soll Wirtschaftsbeziehungen verbessern

Mit der Unterzeichnung des „Abkommens von Lima“ haben die Staatspräsidenten von Peru, Chile, Kolumbien und Mexiko am Donnerstagabend Ortszeit in der peruanischen Hauptstadt eine neue Pazifik-Allianz gegründet. Diese soll die wirtschaftlichen Beziehungen der vier Länder untereinander intensivieren und die Integration der Region verstärken.

Gastgeber Alan Garcia sowie seine Amtskollegen aus Chile, Sebastián Piñera, Kolumbien, Juan Manuel Santos sowie Mexiko, Felipe Calderon, vereinbarten während des Festaktes im Goldenen Saal des Regierungspalastes bereits ein erstes Treffen im Dezember 2011 in Mexiko, um die Fortschritte des neuen Bündnisses zu analysieren. Das Pazifikabkommen umfasst sowohl die Förderung der regionalen Integration als auch das Ziel eines stärkeren Wachstums, einer besseren Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Volkswirtschaften und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zu einem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen.

Mit der Erklärung wiesen die Staatsoberhäupter zudem ihre jeweiligen Minister für auswärtige Beziehungen und Aussenhandel an, einen neuen Entwurf für das bereits bestehende Freihandelsabkommen auszuarbeiten und dieses beim kommenden Treffen vorzulegen. Desweiteren sollen bilaterale und regionale Arbeitsgruppen für eine bessere Vernetzung geschaffen werden.

In der Päambel des Abkommens verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zudem, nicht nur Fortschritte bei Entwicklung und Wachstum zu erzielen sondern auch die produktive Beschäftigung zu fördern, Armut zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken.

Die neue Allianz lud gleichermassen interessierte Staaten ein, dem Wirtschaftsbündnis beizutreten. Erster Kandidat ist bereits Panama, dessen Minister für Angelegenheiten des Panama-Kanals, Rómolu Roux, im Auftrag von Präsident Ricardo Martinelli ebenfalls das Dokument unterzeichnete. Das kleine zentralamerikanische Land wird jedoch zunächst nur über einen Beobachterstatus verfügen.

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