Dominikanische Republik: Cholera in 28 von 32 Provinzen

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Datum: 25. Mai 2011
Uhrzeit: 03:53 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Gesundheitsministerium und Ärztevereinigung nicht einer Meinung

Der Präsident der Ärztevereinigung der Dominikanischen Republik (CMD) Senen Caba hat neue Ausbrüche der Cholera in Teilen der Hauptstadt Santo Domingo und in 28 von 32 Provinzen des Landes gemeldet. Gleichzeitig berichtete er von einem dramatischen Anstieg der Durchfallerkrankungen auf der Karibikinsel.

Nach seinen Worten sollen täglich mehr als zwanzig Neuinfektionen durch die Cholera auftreten. Das Gesundheitsministerium der Dominikanischen Republik bestätigte diese Angaben jedoch nicht. Minister Bautista Gomez sprach von „einer großen Anzahl von Durchfallerkrankungen“, welche nicht zweifelsfrei als Cholera zu bezeichnen seien. Caba wies darauf hin, dass sogenannte Schnelltests bewiesen hätten, dass die Erkrankten an Symptomen der Seuche leiden.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts stieg die Zahl der Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) in Deutschland auf insgesamt 140, mindestens vier Menschen starben bisher. Das hämolytisch-urämischen Syndrom ist charakterisiert durch akutes Nierenversagen und Blutarmut durch den Zerfall roter Blutkörperchen. Die Erkrankung geht mit Symptomen ähnlich der Cholera, wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit einher.

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