Venezuela: US-Sanktionen bedeuten weiteren Schritt in die internationale Bedeutungslosigkeit

pdvsa

Datum: 25. Mai 2011
Uhrzeit: 05:40 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Heinz Mueller, Caracas (Leser)
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Die meiner Ansicht nach zurecht verhängten Sanktionen gegen das staatliche venezolanische Erdölunternehmen PDVSA bedeuten einen weiteren Schritt in die internationale Bedeutungslosigkeit des südamerikanischen Staates. Nimmt den bolivarischen Führer außer seinen linken Gesinnungsgenossen auf Kuba, in Ecuador, Nicaragua und Bolivien schon lange keiner mehr Ernst, geht es nun im Schweinsgalopp weiter in den Abgrund.

Dachte der mit Intelligenz nicht gerade gesegnete Führer allen Ernstes, er könnte dem menschenverachtenden und Holocaust-leugnenden Regime mit Spritlieferungen unter die Arme greifen und dabei die besteheden UN-Sanktionen unterlaufen? Ein weiteres Beispiel der grenzenlosen Dummheit und Selbstüberschätzung hat sich nun offenbart. PDVSA wurde von US-Regierungsverträgen sowie der Import- und Exportfinanzierung ausgeschlossen.

Sollte dem selbsternannten Baumeister des Sozialismus des 21. Jahrhunderts in der Vergangenheit kein Licht geleuchtet haben, dürfte ihm jetzt ein ganzer Flutlichtstrahler aufgehen und selbst er dürfte langsam begreifen, dass ein unterstützen der iranischen Energiebranche ernste Konsequenzen nach sich zieht. Natürlich sind wieder die „Imperialisten“ schuld, dies wird allmählich langweilig und führt zu weltweiten Gähnanfällen. Die Ankündigung kein Öl mehr in die USA zu liefern erinnert an das Verhalten eines beleidigten Kleinkindes, liefert doch die marode Wirtschaft von „Chavez-Land“ fast 50% ihrer Exporte in die Vereinigten Staaten.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Angiven

    Recht so!! Bildet sich der Kaspar wirklich ein,er könne sich alles erlauben?
    Er wird sich hüten USA kein Öl mehr zu liefern,denn sie sind das einzige Land die Weltmarktpreise bezahlen,und auch bezahlen,was man vom Rest
    der Abnehmer nicht behaupten kann.Wenn er um die 50% seines Rohöls
    in die USA nicht mehr liefern will,kann sich jeder ausrechnen,was dann los
    ist mit der sowiso schon maroden Wirtschaft im Lande.Venezuela ade.
    Er hat dann viel Öl übrig,das er dann den größten Despoten auf unserer
    Erdkugel für Naturalien verscherbeln kann.

  2. 2
    borstel

    lieber heinz mueller
    solch einen inkompetenten artikel habe ich nur in FOX,Springer in Berstelsman und anderen gleichgeschalteten medien gelesen.
    Bei ihnen hat warscheinlich schon die geistige verwesung eingesetzt.
    Gehen sie zum Artzt und lassen sie sich helfen.Wenn das nicht hilft einfach die leser nicht mit sochen verlogenen unfug belestigen .Danke und gute besserung.

  3. 3
    Siegfried Tinn

    Herr Müller hat es klar erkannt und Herr Borsten sollte sich einige Gedanken um seine Ausdrucksform machen und seine Gesinnung lässt darauf schliessen, dass er ebenfalls dieser Abschaumdiktatur angehört. Ein Diktator, der sein Land so in die Klinge rennen lässt, hat irgendwo ein ziemlich grosses geistiges Problem. Venezuela ist in den letzten Jahren derart verkommen und gefährlich geworden, dass man nicht viele Beweise braucht, um diesem verlogenen Regime, seinen Platz in der Geschichte zuzweisen – nämlich im Mülleimer.

  4. 4
    der ausrufer

    he borstel ich kann dem artikel von heinz müller im grunde zustimmen und ich komme eben vom arzt und er bestätigte mir 100% zurechnungsfähigkeit. warnte mich aber davor, mit subjekten wie dem borstigen borstel zu kommunizieren. eigentlich sollten sie im amerika 24 oder im standard posten, denn dort finden sie ihresgleichen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,699780,00.html

    hier sind übrigens informationen betreffend uno sanktionen sowie sanktionen der usa und eu.

    vielleicht aber ist diese literarische kost ein wenig zu hoch für sie, dann verzeihen sie mir, dass sie sich im latinopress verlaufen haben.

    da man bei ihnen ja nicht mit besserung hoffen kann, verzichte ich höflichst auf genesungswünsche.

  5. 5
    Angiven

    Borstel,wahrscheinlich schreibt man mit h,und belästigen mit ä
    Ansonsten habe ich ihren Unfug nichts hinzuzufügen.

  6. 6
    Geugi

    Liebe Leser. Sorry, dass ich micht hier einmische.

    Es scheint, dass die „Standard“-Leserschaft hier eine Gesellschaft der gegenseitigen Bewunderung ist. Sie würden sich wohl selber eignen, in einer Diktatur zu wohnen und würden es nicht mal merken, sondern kräftig klatschen, wenn der Führer einen Entscheid fällt. Sollte es aber jemandem einfallen, mal eine andere Meinung zu haben, wird er gleich ausgepeitscht.

    Tatsache ist, dass sich von der USA gepuschte Präsidenten überall in der Welt schon oft als korrupt erwiesen haben und nicht genehme zwar als das hingestellt aber nie Beweise geliefert wurden.

    Nun ziehe ich mich schnell wieder zurück, bevor ich erschlagen werde.

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