Venezuela: Ölexporte in die USA stagnieren

öl

Datum: 31. Mai 2011
Uhrzeit: 07:30 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Vereinigte Staaten bleiben wichtigster Abnehmer

Statistiken des Department of Energy der USA (DOE) belegen, dass der Ölexport von Venezuela in die USA stagniert. Die Vereinigten Staaten bezogen im ersten Quartal 2011 durchschnittlich 929.000 Barrel Rohöl pro Tag aus dem südamerikanischen Land. Dies bedeutet eine Zunahme von knapp 2% zum ersten Quartal 2010 (908.000) und ist vergleichbar mit den Zahlen vor 17 Jahren (926.000 Barrel pro Tag).

Nach Angaben des venezolanischen Ministeriums für Energie und Erdöl betrugen die Total-Ölexporte in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 durchschnittlich 2,35 Millionen Barrel pro Tag. Diese Zahl entspricht fast der Menge des gleichen Zeitraums im Jahr 2010, als der Export ins Ausland bei rund 2,37 Millionen lag.

Insgesamt sind die venezolanischen Ölexporte seit 2008 zurückgegangen, etwaige Verluste für die Staatskasse konnten jedoch durch die steigenden Ölpreise kompensiert werden. Die Vereinigten Staaten bleiben weiterhin der wichtigste Abnehmer für Öl aus der bolivarischen Republik, was sich allerdings durch die schnelle Annäherung Caracas zu China und vereinbarten Lieferungen in die Karibik und Zentralamerika verändern könnte.

Darüber hinaus liefert Venezuela rund 100.000 Barrel pro Tag nach Kuba und weitere 300.000 für andere Mitgliedsstaaten des Wirtschaftsbündnisses Petrocaribe (unter anderem Dominikanische Republik und Nicaragua).

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  1. 1
    togitogi

    das Problem ist, das auf Jahre hinaus Öl, welches nach China geliefert wird (werden muss) schon verkauft ist (ich erinnere an die Milliardenkredite aus China) und auch zu äußerst ungünstigen Verkaufspreisen…und das Geld (die Kredite) schon ausgegeben wurde…
    Das einzig verlässliche Ölimportland, welches auch noch pünktlich und zu Weltmarktpreisen bezahlt, ist und bleibt USA und das weiss Hugo auch…

    Schon traurig, das Venezuela einen hohen Prozentsatz seines Benzins zu Weltparktpreisen auf dem Weltmarkt zusammenkaufen muss, weil hier nix mehr funktioniert…

  2. 2
    Angiven

    Es ist alles nur mehr eine Frage der Zeit.Würde Die USA kein Öl mehr von
    der PDVSA kaufen,wäre die Zeit schneller da,und die letzten unschönen
    Jahre Vergangenheit.Welch ein Geschrei und Gezeter nach der Sanktion
    der USA.Chavez weiß genau,kein Öl mehr an die verhaßten Yankee`s =
    Staatspleite.Wie er das jetzt schaukeln will um seine ungeheuerlichen
    Schulden zu begleichen ist mir ein Rätsel.

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