Venezuela: Sieg von Humala in Peru ist ein „Wandel der Zeit“

dilma_chavez

Datum: 07. Juni 2011
Uhrzeit: 03:50 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Nichts kann diese Zeitenwende stoppen

Anlässlich des Sieges von Ollanta Humala bei den Präsidentschaftswahlen in Peru haben mehrere Staatsoberhäupter aus Lateinamerika dem designierten Präsidenten in Lima gratuliert. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez bezeichnete den Erfolg des linksgerichteten Politikers als einen „Wandel der Zeit.“

In Peru haben am Sonntag (5.) rund 20 Millionen Wahlpflichtige in einer Stichwahl ihr zukünftiges Staatsoberhaupt bestimmt. Der 2006 gegen Amtsinhaber Alan García unterlegene Ex-Offizier Ollanta Humala hat dabei im zweiten Anlauf den Sprung ins höchste Staatsamt geschafft. Nach der Auszählung von 98,024 Prozent aller Urnen liegt der Kandidat von Gana Peru (Peru gewinnt) mehr als 3% vor seiner Konkurrentin Keiko Fujimori vom Bündnis Fuerza 2011 (Kraft 2011).

Nachdem fest stand, dass der linksgerichtete Ollanta Humala für die nächsten 5 Jahre Präsident von Peru wird, sackte der Stock-Index der Börse in Lima zur Eröffnung um 8,7% und im Laufe des Tages bis auf 12,5 ab. Dabei wurden schwere Verluste bei Aktien von Minen-Unternehmen verzeichnet. Der Wechselkurs der peruanischen Landeswährung Sol gab ebenfalls um 1,27% nach (2,792 / 2,794 pro Dollar vom Freitag auf 2,758 / 2,760).

Argentiniens Präsidentin Cristina Elisabet Fernández de Kirchner gratulierte Humala zu seinem Sieg, im Gegenzug gab das designierte Staatsoberhaupt bekannt, dass er nach seiner Kabinettsbildung nach Argentinien reisen wird. Hugo Chávez, auf Arbeitsbesuch in Brasilien, gratulierte ebenfalls und stelle fest, dass es eine „Änderung der Zeiten“ gibt.

„Ich grüße Ollanta aus Brasilia“, teilte der bolivarische Führer aus dem Regierungssitz Palácio do Planalto mit und bedauerte, Humala aus zeitlichen Gründen noch nicht persönlich gesprochen zu haben. „Dies ist der vollständige Anbruch einer neuen Ära. Das ist nicht eine Zeit des Wandels, sondern ein Wandel der Zeit“, zitierte Chávez seinen ecuadorianischen Amtskollegen Rafael. Correa. „Nichts kann diese Zeitenwende stoppen“, fügte er hinzu.

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