Vulkanausbruch Chile: Millionen Zuchtlachse verendet

Datum: 11. Juni 2011
Uhrzeit: 07:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Tiere erstickten im bis zu 40 Grad warmen Wasser

Nach dem Ausbruch des südchilenischen Vulkans Puyehue sind in einer Fischzuchtstation mehr als 5 Millionen Zuchlachse verendet. Laut Angaben von Geologen erstickten die Tiere im bis zu 40 Grad Celsius warmen Wasser des Río Nilahue im Distrikt Lago Ranco.

Der Río Nilahue fließt am Hang des Puyehue in das Tal des Lago Ranco. Weite Teile des Flusses waren von Asche bedeckt, Tonnen toter Fische treiben an der Oberfläche. Chile ist der zweitgrößte Exporteur von Zuchtlachs, nur noch übertroffen von Norwegen. Der Staat im Südwesten von Südamerika erzielte durch Exporte im Jahr 2009 Einnahmen von 2.174 Milliarden US-Dollar.

Lachs gehört heute zu den am meisten geschätzten Speisefischen. Norwegen ist der größte Produzent von Zuchtlachs, gefolgt von Chile. Die Lachszucht stößt aber auch auf heftige Kritik. Zum einen wird Wildfisch gefangen und an Zuchtlachs verfüttert, zum anderen gelingt es Lachsen immer wieder, aus den Netzgehegen auszubrechen.

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