Venezuela: 17 Stunden Stromausfall bei 43 Grad

strom

Datum: 12. Juni 2011
Uhrzeit: 16:36 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Unzufriedenheit über anhaltendes Versagen des öffentlichen Systems

In mehreren Teilen der venezolanischen Provinzhauptstadt Maracaibo (Bundesstaat Zulia) und Dutzenden anderen Städten und Gemeinden in fünf Bundesstaaten ist es zu stundenlangen Stromausfällen gekommen. Nach über 17 Stunden ohne Strom und Temperaturen um 43 Grad regt sich die öffentliche Unzufriedenheit über das anhaltende Versagen des öffentlichen Systems.

Venezuela, ein Land mit geringer industrieller Entwicklung, ist der größte regionale Stromverbraucher und liegt deutlich über Brasilien, Argentinien und Chile, die eine wesentlich größere industrielle Entwicklung haben. Nachdem in der Vergangenheit bereits Walbrände, Dürre, Sabotageakte und Regenperioden für die Misere verantwortlich gemacht wurden, kam es in den letzten Wochen erneut zu chaotischen Zuständen in weiten Teilen des Landes, welche die Lebensqualität der Menschen immer mehr einschränken.

Laut Energieminister Rafael Ramírez soll für den erneuten Blackout das mangelnde Bewusstsein der Bevölkerung für Energieeinsparungen verantwortlich sein. Dadurch würde nach seinen Worten das System überlastet, unzureichende Wartung der Anlagen führe zu zusätzlichen Problemen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der ausrufer

    mangelndes energiebewusstsein der bevölkerung????? da hat die sonne wohl einem in die birne gebrannt? aber tüchtig. da fährt man nacht durch ranchos und alle strassenlaternen, mit riesenstromfressenden birnen brennen alle paar meter. alles ist bestens beleuchtet. das fährt man am nächsten tag dieselbe strecke nochmals, und die lampen brennen immer noch….. tag und nach brennen diese lampen, weil weder sensoren noch zeitschaltuhren eingebaut werden! und da jammert so ein winsler wieder von mangelndem energiebewusstsein???? das sämtlich lampen in unserer strasse seit jahren nicht repariert werden und nicht brennen, weil die kabel aus den kabekschächten geklaut wurden, beleuten wir nun unsere strasse mit stromsparbirnen, auf unsere kosten!
    soviel frechheit wie dieser energieminister, muss zuerst mal jemand erfinden, aber wer sucht der findet ja bekanntlich.

    da gibt es regionen, in venezuela, woman keinen treibstoff per kanister kaufen kann kann, weil der treibstoff soooo knapp ist. da fahren aber zu 70% spritfressende vehikel in der gegend herum, mit denen man nicht mal in afrika mehr fahren dürfte. 20-40 liter-100km normalität. und der oelverbrauch ist auch enorm….. alt und…..

    wie kann inn einem land energiebewusstsein entstehen, wenn treibstoff gratis ist, strom praktisch nichts kostet und die regierung und ihre familien für jeden scheiss mit den regierungsjets herumdüsen?

    energiebewusstsein auf venezolanisch?

  2. 2
    Angiven

    Mangelndes Bewußtsein der Bevölkerung für Energieeinsparungen.Der
    Ramirez hat sie doch nicht mehr alle.Die paar Funzeln die die Bevölkerung
    in ihren Häusern haben,und viele haben nicht mal einen Kühlschrank.Das die Straßenlaternen Tag und Nacht auf der Insel angeschaltet sind ist Tat-
    sache.Die mangelnde Wartung (noch milde ausgedrückt) ist der wahre
    Grund für die elendiglichen Stromausfälle.Es verrotten sämtliche Generatoren,weil entweder kein Wissen oder nur Faulheit zur Wartung und
    Reparatur vorhanden ist.Die unfähige Regierung samt Energieminister
    schiebt es diesesmal auf die verschwenderische Befölkerung.Wo nichts ist,
    kann man nichts verschwenden.Außerdem kann es sich sowieso keiner mehr leisten viel Geld für Strom auszugeben.Da muß schon eine neue Regierung her,um wieder normalen Energieverbrauch herzustellen.Unter
    Chavez haben wir bis 2019 dieses Stromdesaster.Es interessiert Chavez nicht,ob die Bevölkerung Strom oder nicht hat.Er muss ja aufrüsten gegen
    die Aggressoren.

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