Länder Lateinamerikas in der Tragödie vereint

haiti

Datum: 17. Januar 2010
Uhrzeit: 17:47 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Kurz nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti begann die Hilfe der Staaten Lateinamerikas bereits zu greifen und setzte eine riesige Maschinerie in Gang.

Viele Länder Lateinamerikas, darunter Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador,  Paraguay, Peru, Uruguay und El Salvador, haben seit Jahren Soldaten, Polizeibeamte und zivile Mitarbeiter auf der Karibikinsel stationiert, die durch das Beben getötet wurden oder noch als vermisst gelten.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Katastrophe mobilisierte Kuba innerhalb kürzester Zeit eine Brigade von mehr als 400 Ärzten, die mit zu den ersten Hilfskräften zählten, die die Hauptstadt Port au Prince erreichten. Kuba bewies damit einmal mehr, dass es weltweit über das beste Katastrophenmanagement verfügt.

Argentinien, Kolumbien und Brasilien schickten bis zum heutigen Tag mehrere einhundert Tonnen Lebensmittel, Zelte, Trinkwasser und mobile Krankenhausstationen nach Haiti. Viele der Länder, unter ihnen Nicaragua und Venezuela entsandten mehrere  Brigaden, extra für Katastrophenfälle geschulte Rettungsmannschaften und Forensiker, um Überlebende zu retten und zur Betreuung der Opfer.

Damit bewiesen die Lateinamerikanischen Staaten demonstrative Einigkeit, die ihnen manchmal abgesprochen wird.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!