Kuba: Taino-Siedlung zum Nationaldenkmal erkärt

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Datum: 22. Juni 2011
Uhrzeit: 09:18 Uhr
Ressorts: Kuba, Kultur & Medien
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Autor: Redaktion
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► Fund als sensationell bezeichnet

Die kubanische Regierung hat die von kubanischen und kanadischen Archäologen in Los Buchillones entdeckte Taíno-Siedlung zum Nationaldenkmal erklärt. Laut einer offiziellen Mitteilung soll es sich um die größte Siedlung dieser zu den Arawak gehörenden indigenen Gruppe auf der Karibikinsel handeln.

Die Taíno hatten eine fortgeschrittene Kultur mit Ackerbau, Baumwoll- und Goldverarbeitung. Ihr Volk lebte auf den Großen Antillen – vor der Ankunft der Kariben auch auf den Kleinen Antillen –, dessen Ursprünge im heutigen Venezuela lagen. Auf den karibischen Inseln sind sie nur wenige Jahrzehnte nach der Ankunft der Spanier durch Sklaverei und durch von den Eroberern eingeschleppte Krankheiten, gegen die sie keine Immunabwehr hatten, ausgestorben.

Auf Kuba wurden mehr als 1.000 Artefakte, unter anderem geschnitze Gegenstände und sechs Hütten, der Taíno entdeckt. Die kubanische Regierung bezeichnete den Fund als „etwas noch nie Dagewesenes in der Archäologie Kubas“. Wissenschaftler untersuchen, ob es zwischen der auf Kuba entdeckten Siedlung Verbindungen mit El Manantial, eine der größten archäologischen Stätten der Karibik in der Dominikanischen Republik gibt.

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