Kältewelle in Bolivien hat mindestens 35 Menschen getötet

Datum: 04. Juli 2011
Uhrzeit: 04:42 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mindestens 35 Menschen sind in diesem Jahr in Bolivien Opfer von Hypothermie geworden. Von dieser Unterkühlung oder Verklammung spricht man, wenn sich die Körpertemperatur in einem Bereich unter 36° Celsius befindet. Nach Angaben der Behörden war für viele Todesfälle Alkoholmissbrauch verantwortlich.

Seit Anfang dieses Jahres wurden mehr als 1,2 Millionen Fälle von Infektionen der Atemwege registriert, wobei der Schwerpunkt in den Städten, El Alto, La Paz und Oruro zu verzeichnen ist. Am stärksten von niedrigen Temperaturen betroffen sind Boliviens Hauptstadt La Paz und El Alto. In der Region von El Alto, das rund 4.000 Meter über dem Meeresspiegel liegt, häufen sich die Berichte von Personen, die nach einer Nacht im Freien nach Genuß von Alkohol erfroren sind.

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