Moody’s: Ungewisse Zukunft für Venezuela

chavez

Datum: 13. Juli 2011
Uhrzeit: 17:01 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Neues Rennen um die Präsidentschaft unwahrscheinlich

Laut Moody’s, eine der weltweit führenden Ratingagenturen, stellt die Krankheit des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez eine ungewisse Zukunft für das Land dar. Dies hat nach Meinung der renommierten Agentur Auswirkungen auf die venezolanischen Anleihen. Die Möglichkeit einer langen und aggressiven Behandlung wecke zudem Zweifel an der Durchführung einer Kampagne, die zu seiner Wiederwahl im Jahr 2012 führen könnte.

„Es ist unwahrscheinlich, dass Chávez ein neues Rennen um die Präsidentschaft im nächsten Jahr aufnimmt, wenn er körperlich dazu nicht in der Lage ist,“ so Moody’s. Während Geheimhaltung über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand bestehe, werde die Regierung nicht müde, bei jeder Gelegenheit die angeblichen Aktivitäten des Erkrankten hervorzuheben.

Der bolivarische Führer gestand am Mittwoch erstmals ein, dass zur Behandlung seiner Krebserkrankung eine Strahlen-oder Chemotherapie nicht ausgeschlossen sei. Nach seinen Worten könnte eine “dritte Stufe” der Therapie erforderlich sein.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Heinz

    Selbst der dümmste Trottel (Sozis ausgenommen) dürfte merken was die Uhr geschlagen hat. Aber die Experten, die ihren fetten A… in Europa auf dem Sessel wundreiben, wissen dies bestimmt besser wie Moody. Die haben bestimmt Geld von den Imperialisten für ihre Studie bekommen. Gelle, Gustavo und Togo.

    • 1.1
      togo

      Man kennt den genauen Gesundheitszustand von Chávez nicht. Die Regierung meint, dass er krank ist, aber 2012 antreten wird. Ein Teil der Opposition ist sich sicher, dass er so gut wie tot ist und ein anderer Teil bezweifelt, dass er krank ist.

      Kurz: Man kann nicht sagen wie es zukünftig aussehen wird. Das weiß wahrscheinlich nur Chávez und seine Ärzte.

      Zu der Moody’s-Studie: Moody’s meint, dass Venezuela stabiler wäre, wenn Chávez die Wahlen gewinnen würde. Die Opposition könnte nur schwer regieren, denn selbst wenn sie gewinnt wären die Chavistas eine sehr starke Kraft, die für Instabilität sorgen könnte. Nur ist es laut Moody’s nicht sicher ob Chávez antreten kann, weil der genauer Gesundheitszustand nicht bekannt ist.

  2. 2
    H. F. Pozelt

    Die Spekulationen ueberschlagen sich. Da bleibt nur eines: Abwarten und Polar trinken!

    • 2.1
      Pandora

      Ja , trinken wir Bier – solange es polar noch gibt und wir es uns auch noch leisten können …. ;-) … man weiß ja nie – und in VE schon gar nicht !!

  3. 3
    Angiven

    Ja trinken wir Bier soange es Polar noch gibt,denn lange wird es nicht mehr sein.Whisky ist sowieso von der Importliste gestrichen.Zigaretten
    gibt es auch keine mehr,ein aufstrebendes Land mit einer großen Zukunft.
    Moody`s ist für mich keine gute Ratingagentur.Vor ein paar Tagen Irland um
    einen Punkt heruntergestuft,und heute der USA mit Herunterstufung gedroht.Umgekehrt wäre es realistischer gewesen.Wenn Chavez in der Lage
    ist noch ein Jahr Wahlkampf durchzustehen,(er hat ja seine eigenen
    Methoden) dann ist Venezuela dermaßen verschuldet,(China,Rußland usw)
    daß daß es egal ist ob abgestuft oder nicht.Wenn man so zurückblickt
    haben alle Despoten und böse Menschen ein sehr hohes Alter erreicht,
    außer sie haben sich selber gerichtet.

  4. 4
    Heinz

    @außer sie haben sich selber gerichtet.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt

  5. 5
    Angiven

    Ps. Die Regierung ist Chavez, und eine Opposition gibt es nicht,und werden
    auch nie etwas zu sagen haben solange Chavez am Ruder ist.Togo:
    Eine sozialistische Demokratie ? Ha ,ha Habe ich schon mal in einen Teil
    Deutschland gehört.

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