Guido Westerwelle in Kolumbien

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Datum: 15. Juli 2011
Uhrzeit: 08:39 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Zweite Station einer Amerika-Reise

Eine enge politische Zusammenarbeit, aber vor allem auch intensive wirtschaftliche Beziehungen – bei seinem Besuch in Kolumbien hat Außenminister Westerwelle deutlich gemacht, dass er die Kooperation mit dem viertgrößten Land Lateinamerikas insgesamt intensivieren möchte. In der Hauptstadt Bogotá traf er am 14. Juli unter anderem mit Präsident Juan Manuel Santos, dem Vizepräsidenten und der stellvertretenden Außenministerin zusammen.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Kolumbiens in der Europäischen Union. Das Land mit rund 45 Millionen Einwohnern exportiert vor allem Erdöl, Steinkohle, Schnittblumen, Bananen und Kaffee nach Deutschland und bezieht selbst überwiegend Maschinen und Elektrogeräte. Die stellvertretende kolumbianische Außenministerin sagte, sie hoffe, dass noch mehr deutsche Investoren auf ihr Land aufmerksam würden.

Kolumbien sei bereits heute ein „sehr gefragter Standort für die deutsche Wirtschaft“, erklärte Westerwelle. Einen zusätzlichen „Wachstumsschub“ werde das geplante Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union bringen; Deutschland unterstütze eine baldige Ratifizierung. Um sich einen besseren Einblick in die Lage von deutschen Unternehmen in Kolumbien zu verschaffen, besuchte der Außenminister die Firma Fresenius Medical Care, einen Anbieter von Dialyseprodukten, der in Bogotá 400 Mitarbeiter beschäftigt

Es war der erste Besuch Westerwelles in Kolumbien. Beide Länder sind derzeit gemeinsam als nicht-ständige Mitglieder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und arbeiten dort eng zusammen.

Kolumbien war nach einem Aufenthalt bei den Vereinten Nationen in New York die zweite Station einer Amerika-Reise des Außenministers. Im Anschluss reiste Westerwelle weiter nach Mexiko. Von dort wird er am 17. Juli auch noch Haiti, das Nachbarland der Dominikanischen Republik besuchen, das im Januar 2010 von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    H. F. Pozelt

    Westerwelle ist nur ein schwuler Hampelmann und seine Tage als Politiker sind gezaehlt. Ob er aussenpolitisch noch etwas bewirken kann ist mehr als fraglich.

  2. 2
    rolli

    hier geht es nicht um Personen, sondern um Realpolitik – und die wird nunmal von Politikern gemacht, mir wurscht ob schwul oder lesbisch, hauptsache es kommt was dabei raus.

    Ich begrüße die Intensivierung der politischen- sowie wirtschaftlichen Zusammenarbeit, zumal es eines der wenigen Länder in Latainamerika ist, welches halbwegs zuverlässig scheint…(mit Ausnahme von Brasilien natürlich).

    Unser Depp hier in Venezuela, hat ja alle ausländischen Firmen rausgeekelt, jetzt darf er die gleichen Produkte zu doppelten Kosten aus den Nachbarländern importieren, intelligent gell…..

  3. 3
    Der Bettler

    Es ist nicht gut Menschen nach ihrer Neigung zu beurteilen.Rösler bringt ja
    auch nichts auf die Beine bei der FDP. als Parteichef.Ich finde Westerwelle
    witzig und schlagfertig.Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen
    Rollis voll an.Venezuela und sein Führer sind im Weltgeschehen bedeutungslos geworden.Die Nachbarländer, gerade Columbien reiben sich
    die Hände,wenn sie nach Venezuela exportieren wie die Weltmeister.

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