Kuba: Buena Fe wird nur von Linken und Kommunisten ernst genommen

snchez

Datum: 22. Juli 2011
Uhrzeit: 15:42 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 16 Kommentare
Autor: Peter Weber, Berlin (Leser)
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Yoani Sanchez als versierte-, studierte Schreiberin und Kritikerin der Zustände in Kuba wurde von internationalen Gremien seit 2008 bereits 12-mal gewürdigt und mit Preisen geehrt. Die Yoani Sanchez, die von Barak Obama einen Fragenkatalog (betreffend des Verhältnisses der USA und KUBA) ausführlich beantwortet bekam. Die Yoani Sanchez, der es wie in dunkelsten Kommunistischen Zeiten Verboten wurde und wird, das Land zu verlassen, um diese angesehen Würdigungen und Preise entgegen nehmen zu können. Die Yoani Sanchez, welche immer wieder (durch die kubanische Regierung) verhaftet, eingesperrt und mit sämtlichen psychischen- und physischen drangsaliert, erniedrigt und eingeschüchtert wird. Bisher erfolglos! Aber wie lange noch?

Auf die Arbeit von Yoani Sanchez zurückblicken zeigt auf wie unerschrocken und zielbewusst diese Frau, welche in den 2 Jahren in der Schweiz (2002-2004) vor allem auch die wirkliche Demokratie kennenlernen durfte, arbeitet und mit ihren Möglichkeiten auf die Mißstände im eigenen Land KUBA hinweist, wirklich ist. Dass die Kritiken der Yoani Sanchez beim kubanischen Volk ankommen, zeigt alleine schon die Reaktion der Regierung mit ihrem Sicherheitsapparat.

Israel Rojas, ein von der Regierung in Havanna geduldeter Musiker des Duos „BUENA FE“, kennt man in Kuba und nur in linken Kreisen auch in Europa. Weicht ein Israel Rojas von seiner ihm vorgegebenen Schiene ab, muss er sehr schnell damit rechnen, dass ihm auch sämtliche Annehmlichkeiten der sozialistischen Führung in Havanna entzogen werden. Wie sogenannte sozialistische Systeme mit Kritik umgehen, kann man an den unzähligen Beispielen aus der Gegenwart und auch der Vergangenheit nur zu gut erkennen.Wie heißt es so schön? „WER NICHT MIT UNS IST, IST UNSER FEIND“. Dass aber auch Sozialisten Fehler machen können, wollen diese selber nicht wahrnehmen.

Um aber über den Genuss der Vorteile und Annehmlichkeiten eines sozialistischen Systems verfügen zu können, bedingt auch, dass gewisse Vorgaben und Aufgaben an den Geniesser gestellt werden. So auch was Yoani Sanchez betrifft. Über den Werdegang des Regime-Günstlings Israel Rojas gibt es nicht viel zu erfahren, denn auf einen Leistungsausweis wie eine Yoani Sanchez kann und wird der kommunistische Schmuddelbarde wohl auch nie verweisen können, denn da braucht es ein wenig mehr als ein paar Melodien und Töne.

Dass sich aber ein Israel Rojas in einem grossmäuligen Gespräch mit einem linken Schmuddelblättchen über die verdiente Yoani Sanchez in äusserst negativer Weise auslässt, steht diesem Saite zupfenden Barden nun wirklich nicht zu. Seine herablassenden Äusserungen, grenzen schon beinahe an persönliche Beleidigung.

Er, der linke Sängerknabe von Fidels Gnaden, erlaubt sich in diesem Gespräch für die gesamte Jugend von Kuba zu sprechen. Ihm wurde sogar eingetrichtert, dass Yoani Sanchez von der kubanischen Jugend gar nicht wahrgenommen würde. Ja, wenn das wirklich so sein sollte, warum denn die ganze Gängelei und Repressalie gegen die bekannte Bloggerin? „Verhaftungen, Schläge, Drohungen, Ausreisesperren u.v.m.“

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Kommentarbereich

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  1. 1
    togo

    Kurz: Man darf Yoani Sánchez nicht kritisieren und muss ihrer Meinung sein.

  2. 2
    Der Bettler

    Um Himmels willen togo,Was ist mit Dir auf einmal los? Bist Du krank?

  3. 3
    Gustavo

    Wenn die kubanische Regierung wirklich so böse ist wie sie in ihrem Blog schreibt, warum nehmen sie ihr dann nicht einfach ihren Laptop weg?
    Wahrscheinlich ist sie so blass, weil sie sich nicht mehr aus ihrer Wohnung traut, da sie Angst vor den Beschimpfungen der kubanischen Bürger hat.
    Frau Sanchez ist eine sehr unbequeme Person und könnte ohne Probleme mit ihrer Familie und dem Segen der kubanischen Regierung das Land verlassen – nur könnte sie dann kein Geld mehr als „Dissidentin“ verdienen.

    PS: Die USA geben den knapp 80 kubanischen „Dissidenten“ jährlich 15 Millionen Dollar und je mehr Negatives sie berichten, desto mehr finanzielle Unterstützung gibt es für sie. Dieses Geld wird dann unter großem Gezänk aufgeteilt. (Ein ehemaliges hohes Mitglied der „Dissidenten“ war über 30 Jahre lang ein Maulwurf der kubanischen Regierung und legte diesen Dissidenten-Sumpf vor kurzem eindrucksvoll offen.)

    • 3.1
      Pituca

      Wieso ist Frau Sanchez eine unbequeme Person, wenn ihr keiner glaubt? Oder ist es nicht doch eher die Wahrheit, die schmerzt?

      Und viele Personen ehalten wie viele Millionen $, damit sie positiv über den Sozialismus schreiben? Schon in den frühen Siebzigern habe ich im Frankfurter ASTA „Studendenvertreter“ erleben dürfen, die für ihre lächerliche rote Propaganda 2.300 DM Anfangsgehalt aus Ostberlin erhalten haben, über ein extra dafür in Göttingen eingerichtetes Kontaktbüro. Viele dieser Landesverräter sind heute Lehrer an deutschen Schulen. Nicht zuletzt deshalb ist dort das Niveau unter den europäischen Durchschnitt eingebrochen…

  4. 4
    Der Bettler

    Ach Gustav,Du armer Irrer!!!!!!!

  5. 5
    der ausrufer

    ach gustav es ist zeit für die die hinterhöfe zusuchen wo dein barge seine falschentöne und text von sich pläärt.
    ich weis nicht welcher idiot dich mit deinen summen und zahlen versehen hat? ich denke mal eher, dass du als mutmacher deine nase gepudert hast und auf diese weise ein paar kluge hörende gedanken zusammengerafft hast.
    aber anscheinend hat die reaktionsweise des königs von caracas bereits auf die basis abgefärbt, idem auch sie keinerlei ehrlich kritik mehr duldet.

    du solltest dich dringend in öffentliche hilfe begeben….. auch linke dreckwerfer haben eine 2.chance im leben.

    ich hoffe sehr dass noani sanchez noch lange auf der schönen insel bleibt und auch weiterhin den mahnfinger hebt, auch wenn es für die regierenden unangenehm ist und sein wird.

  6. 6
    spanishjack

    na, jedes system ist zu kritisieren.wenn man nach cuba reist kann man gleich anfangen mit dem kritisieren.was anderes tut diese frau ja nicht.es gibt sehr viele leute die das land kritisieren.es wäre ja der totale irrsinn wenn alle menschen dort für ihr system wären.vielleicht beschleunigt sie eine entwicklung die von innen kommt.sie ist ein sprachrohr von viel mehr leuten wie viele im westen denken.

  7. 7
    Pituca

    Kommentare wie die von togo und Gustavo sind der Preis, den wir für Demokratie und Meinungsfreiheit zahlen müssen. Es ist ihr Recht, solche Dinge zu schreiben, solange sie niemanden beleidigen, egal wie weit sie sich damit von der Wahrheit entfernen. Deshalb sollten man ihnen auch nicht beleidigend antworten, sonder wenn, dann sachlich.

  8. 8
    Der Bettler

    Genau an der Sachlichkeit fehlt es bei Togo und Gustav.Sie langweilen uns mit ellenlangen Tabellen und Zahlen und Prozenten,die alle abgekupferte
    Inhalte von Regierungsblätter sind.Kann ich im PC auch selber lesen.Meine
    Meinung ist sie sollten hier nicht schreiben,wenn sie von Venezuela und
    deren wirklichen Problemen absolut keine Ahnung haben.Wenn Gustav
    von 1999-2001 in Venezuela als Ingeneur gearbeitet hat,kann er nicht nach
    10 Jahren einschätzen,was in diesem Land wirklich passiert.Manchmal
    kommt es mir vor als wenn er damals eine Gehirnwäsche bekommen hat.Ansonsten bin ich auch dafür persönliche Beleidigungen zu unter-
    lassen,wenn es auch manchmal schwerfällt.

  9. 9
    Peter

    Ich finde die in dem Artikel lesbare vorauseilende Absolution der Yoani Sanchez schädlich und falsch eingesetzt, wenn man etwas anderes als eine Polemik verfassen will.

    Ihr Verdienst ist ihre Hartnäckigkeit. Ihr Verlust ist, dass sie sich nach der Publikation ihrer Blogeinträge als Buch zu einer x-beliebigen Zimmer-Küche-Kabinett Schreiberin gewandelt hat, die seit Jahren nur noch schreibt, was man von ihr erwartet: kleine, zahnlose Posen gegen Kubas Regierung – nichts davon schlimm genug, um von der Regierung wirklich drangsaliert zu werden.

    Was sie berühmt machte, was die Herkunft ihrer Texte, aber ganz sicher nicht die Qualität, die Intention, die Umsetzung ihrer Artikel, denn dafür sind die Texte viel zu beliebig.

    Yoani Sanchez erfüllt mit ihren Geschichten aus dem kubanischen Leben die Erwartungshaltung ihrer Leser, und solange sie liefert, was ihre Leser von ihr erwarten, wird man sie auch verteidigen und ihr huldigen. Die Presie und Lobgesänge auf ihre Arbeit jedenfalls bezogen sich fast ausschließlich auf ihre Herkunft und nicht auf ihr Können. Ihre Selbstbeweihräucherung im Vorwort des Buches entschlüsselt eine eitle, überhebliche Person, die Art und Weise, wie sie ihre Landsleute darstellt, bebt vor Geringschätzung.

    Diese Kritik scheint in letzter Zeit öfters an sie herangetragen worden zu sein, da sich Inhalt und Ausrichtung ihrer Beiträge in den letzten Monaten grundlegend geändert hat; weg von den Unterstellungen und als Tatsachen präsentierten Mutmaßungen, und hin zu kleinen Geschichten aus dem Leben, in denen die Kritik an den Lebensumständen der Kubaner homogen eingeflochten sind.

    Yoani Sanchez ist nicht über jeden Zweifel erhaben; aber dass es Menschen gibt, die sie so darstellen wollen, schadet ihr mehr, als es ihr und ihrem Ruf nutzt.

  10. 10
    Paul

    Am schwersten fällt es Ihnen wohl sich für ihrer Beleidigungen zu entschuldigen – Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

  11. 11
    Rene

    „Warum weisen deine Lieder nicht mehr auf Mißstände hin, wo es doch derer so viele gibt?“

    @Peter Weber, Berlin

    Haben sie schon einmal die Lieder von Buena Fe gehört? Oder verstehen sie einfach kein spanisch?

    Buena Fe haben in Havana schon vor 300 000 Menschen gespielt. Und warum gehen so viele Leute dahin? Weil sie von Fidel geschickt werden?

    Oder doch weil diese Texte bei der Jugend ankommen?

  12. 12
    Pituca

    Ja, auch das kenne ich aus der Uni: Die roten Agitatoren schütten einen solange mit trockenen Daten zu, bis man die Lust verliert und ihnen das Feld überläßt.

    Ich durfte in Deutschland erstmals mit 21 Jahren wählen. Bis dahin gab es noch klare Mehrheiten gegen Links. Als man dann endlich der CDU müde wurde und erstmals die SPD ans Ruder kam, wurden Volljährigkeit und Wahlalter schnellstens gesenkt. Als demokratischer Schritt? Nee! Die Jungen sind tatsächlich leichter manipulierbar. Warum sonst ist in vielen Ländern (früher auch in Deutschland) das Eintrittsalter ins Militär niedriger als das der Volljährigkeit? Ein Mensch mit mehr Lebenserfahrung ist sowohl für Krieg weniger leicht zu begeistern, als auch für die Phrasen von Diktatoren, seien die nun Faschisten oder Kommunisten.

    Außerdem: Wer seine Heimat liebt, muß nicht zwangläufig auch eine rote Mörderbande lieben, die diese terrorisiert.

    • 12.1
      Heinz

      @Viele dieser Landesverräter sind heute Lehrer an deutschen Schulen.

      Oder schreiben für kleine dreckige linke Schmuddelblogs–was beweisbar ist.

  13. 13
    Rosa Linde

    Israel Rojas ist laut Peter Weber ein plärrender Barde und die Fans jammerlappende linke Fanatiker – es sind zwar, das gibt er zu, Tausende, aber was soll’s – mit dieser Art von „objektiver“ Schreibweise macht Herr Weber genau das, was er Rojas vorwirft: dumm quatschen

  14. 14
    Rene

    @Rosa Linde

    Besser hätte man es nicht ausdrücken können!

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