Wohnungsbauprogramm Venezuela: Erste Baumaschinen aus China eingetroffen

retroexcavadora

Datum: 23. Juli 2011
Uhrzeit: 10:51 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Wohnungsnot auf Inkompetenz der Regierung zurückzuführen

Die für die Bewältigung des staatlichen Wohnungsbauprogrammes der Regierung von Präsident Hugo Chávez erforderlichen Baumaschinen sind aus China eingetroffen. Im viertgrößten Erdölexportland lebt die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, die chronische Wohnungsnot ist nach Worten der Opposition auf die Inkompetenz der Regierung zurückzuführen. Das Programm der Regierung, bereits am 30. April ins Leben gerufen, sieht die Errichtung von zwei Millionen Wohnungen im Zeitraum 2011 bis 2017 vor.

Das Reich der Mitte und Venezuela pflegen besonders enge Handelsbeziehungen. Im September 2010 unterzeichneten beide Länder eine Vereinbarung, in der Venezuela ein Kreditrahmen von 20 Milliarden US-Dollar im Austausch für Öllieferungen zugesagt wird. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung wurde die Lieferung von 6.025 Spezialmaschinen vereinbart, am Freitag (22.) sind die ersten 223 Maschinen eingetroffen.

In einer Presseerklärung gab die Regierung bekannt, dass in einer ersten Charge 75 Radlader, 14 Verdichter, 35 Raupen, 51 Grader/Planierer, 5 Stabilisatoren, 5 Zerkleinerungsmühlen und 13 Siebmaschinen eingetroffen sind.

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  1. 1
    Gast.

    Made in Chimbo? Naja 4.Wochen werden sie halten,oder vieleicht
    vorher geklaut.

  2. 2
    rolli

    reiner Aktionismus – wie immer in der Regierung Chavez… Ein Medienspektakel von der Werbung, über die Einschreibung der zukünftigen Hausbesitzer etc etc etc.

    In 2 Monaten ist das Ganze dann ausgelutscht, die Milliarden auf schweizer Bankkonten transferriert und man holt sich fürs nächste spektakuläre Medienprojekt die nächsten 20 Milliarden Dollar aus China…

    Mal sehen was noch kommt vor der Wahl…

  3. 3
    Der Bettler

    Ich weiß nicht,was die unter Baumaschinen verstehen.Für mich ist das ein
    ganz gewöhnlicher Schaufelbagger.Aber so oder so,2 Monate Haltbarkeit
    für die Geräte ist schon hoch angesetzt.Keine Reinigung keine Wartung nichts.Manchmal kommt es mir so vor,daß die Arbeiter das absichtlich machen,um nicht mehr arbeiten zu müssen.Wenn ich mir unseren Müllwagenfriedhof ansehe(,die vor 2 Jahren noch nagelneu waren)und in
    der Prärie rumstehen,bestärkt mich das schon sehr in meiner Annahme.
    Die Müllpresse runtergerissen,total verrostet,eben nicht gewartet,werden
    sie samt Müll einfach abgestellt.Der Großteil der Venezolanos haben 2 linke Hände,und keine Lust zu arbeiten.Am besten hätte Chavez gleich
    die dazugehörigen Arbeiter mitbestellen sollen,denn dann klappt es auch mit dem Wohnungsbauprogramm.

  4. 4
    Pituca

    Als vor rund drei Jahren H.C. 5 Panzerbataillione an die kolumbianische Grenze beorderte, ist, laut Insiderberichten, nicht ein einziger in Gang gekommen. Dies soll drei Gründe gehabt haben:
    1. Die meisten Panzer waren nicht einsatzbereit mangels Wartung (dabei sind diese russischen Modelle von hervorragender Qualität)
    2. Es war nicht genügend Sprit verfügbar, um die intakten Panzer in Gang zu setzen.
    3. Ein beträchtlicher teil der Panzer Besatzungen war gerade „privat unabkömmlich“.

    Die Venezolaner machen es also wahr: „Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin!“ Leider halten sie es mit manchen friedlichen Aktivitäten genauso. Das wird mit dem Wohnungsbau nicht besser sein. Die Eisenbahn kriegen sie ja auch nicht fertig.

  5. 5
    Ramon

    Was für eine Ansammlung deutschen Besserwisser, die in Venezuela reich werden wollten und jetzt nur auf die venezolaner herabsehen können.

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