Todesflug AF 447 vor Brasilien: Neue Erkenntnisse zur Absturzursache angekündigt

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Datum: 25. Juli 2011
Uhrzeit: 19:59 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Daten der Black-Boxen ausgewertet

Laut Angaben der französischen Unfallermittlungsbehörde BEA sind die Daten der Anfang Mai geborgenen Black-Boxen des vor der Küste von Brasilien abgestürzten Airbus A 330 analysiert. Neue Erkenntnisse, welche zum Absturz der Air France Machine führten, sollen am Freitag (29.) bekannt gegeben werden.

BEA hatte bereits im Mai Details, welche zum Absturz des Air France Fluges 447 Rio-Paris im Jahr 2009 führten, auf ihrer Website veröffentlicht. Paris geht weiter davon aus, die Ursache der Katastrophe vollständig aufklären zu können. Erste durchgesickerte Erkenntnisse hatten bereits den Flugzeugbauer Airbus entlastet, zudem soll sich der Pilot des A330 vor dem Absturz nicht im Cockpit aufgehalten haben.

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  1. 1
    Pituca

    Na, „der Pilot“, damit soll wohl der Captain gemeint sein, hat seine vorgeschriebene Ruhepause genommen. Hätte er das nicht getan, würde dies bitter kritisiert werden. Das Cockpit war keineswegs verlassen, wie es hier und in vielen anderen Presseberichten den Anschein erweckt, vielmehr befanden sich dort ein Senior Co-Pilot und ein Co-Pilot. Soweit war alles korrekt.

    Allerdings hätten diese den Captain vor oder bei Eintritt in die turbulente Zone zurück rufen müssen.

    Ich bin aus beruflichen Gründen mit den flugrelevanten System des Airbus A330 sehr gut vertraut, und habe den Zwischenbericht der BEA gelesen. Danach gab es eine Vereisung der Pitotrohre, die einen Ausfall aller Luftgeschwindigkeit Anzeigen zur Folge hatte, aber nur für weniger als 1 Minute 50 Sekunden. Danach sollen alle Systeme funktioniert haben. Dies erklärt keinen Absturz, denn für diese Situation, auch wenn die Anzeigen tot bleiben, werden den Piloten Verfahren gelehrt, dem zu begegnen.

    Beide Pilote haben jedoch in dieser Zeit und auch danach haben alles menschenmögliche getan, damit die Maschine ausser Kontrolle gerät und bleibt. Keiner der Experten kann sich das Verhalten der beiden erklären, die bis zum Aufschlagen auf der Meeresoberfläche ohne Unterbrechung die Nase hochgezogen haben, wo doch der Anfänger schon lernt, daß nur leichtes Drücken des Kontrollsticks aus jener kritischen Flugphase heraus führen kann.

    Ich kann hier nicht auf alle Details eigenen, ohne dem Rahmen zu sprengen. Es war jedoch nicht der Fall, wie oft gemutmasst, dass die Flugmanagement & Kontroll Computer die Piloten „entmächtigt hätten. Vielmehr hatten sie volle Autorität über die Kontroll Systeme.

    Bleibt abzuwarten, ob das Endergebnis am kommenden Freitag neu Erkenntnisse liefert, die das Verhalten der Piloten rechtfertigen. Vorstellen kann ich es mir nicht, denn der Flugschreiber hat ja u.a. die ausgeführten Kommandos registriert. Und die wahren in jedem Falle grundfalsch.

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