Morde in Mexiko seit 2007 verdreifacht

Datum: 29. Juli 2011
Uhrzeit: 11:52 Uhr
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► Blutiger Krieg der Drogenkartelle

Seit 2007 hat sich in Mexiko die Zahl der jährlich verübten Morde um durchschnittlich 8.800 auf mehr als 24.000 im Jahr 2010 erhöht, teilte in Mexiko-Stadt das Nationale Amt für Statistik und Geographie (INEGI) mit. Seit 2005 habe sich die Zahl sogar verdoppelt. Erhöht habe sich auch die Zahl der pro 100.000 Einwohner verübten Morde.

Demnach werden in Chihuahua – dem im Norden an der Grenze zu den USA gelegenen Bundesstaat – mit 139 Morden pro 100.000 Einwohnern die meisten Morde verübt. Im Jahr 2005 lag die Zahl noch bei 18. Auch damals war Chihuahua der Bundesstaat mit den meisten Mordfällen. Es folgen Sinaloa mit 91 und Baja California mit 49 Fällen. Beide Bundesländer liegen ebenfalls im Norden des Landes.

Statistik:

2005– 9.921
2006– 10.452
2007– 8.867
2008– 14.006
2009– 19.803
2010– 24.374

Seit der Amtsübernahme im Dezember 2006 von Präsident Felipe Calderón, der mit äußerster Härte gegen die Drogen- und Organisierte Kriminalität im Land vorgeht, liefern sich die verschiedenen Kartelle einen blutigen Krieg um die Märkte im Land und die Routen in die USA. Dabei sind seitdem mehr als 40.000 Menschen ums Leben gekommen.

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