Nicaragua: „Gaddafi bereit für Wahlen“

Datum: 04. August 2011
Uhrzeit: 03:17 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► NATO-Bombardement soll eingestellt werden

Nach den Worten des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega ist der libysche Staatschef Muammar Gaddafi bereit für Wahlen. Damit soll der seit sechs Monaten dauernde bewaffnete Konflikt gelöst werden. Eine Delegation des Despoten war am Dienstagabend in Nicaragua eingetroffen und hatte einen Brief an Ortega übergeben.

„Libyen ist sehr flexibel und bereit für Wahlen. Dazu muss allerdings das Bombardement der NATO eingestellt werden“, so Ortega, der hinzufügte, dass die Länder der ALBA (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker) diesen Antrag unterstützen.

„Die Gesandten von Gaddafi werden nach Venezuela und Nicaragua auch nach Kuba, Ecuador, Bolivien und Brasilien reisen. Sie fordern ein Ende des Bombardements und wollen von uns keine militärische Hilfe“, gab das Staatsoberhaupt bekannt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Martin Bauer

    In den Achtziger Jahren hatte ich das Privileg, Libyen unter der Herrschaft Gaddafis kennen zu lernen, so daß mir der direkte Vergleich zwischen zwei Diktatoren unserer Zeit mit verwirrtem Geist möglich ist. Bei aller Kritik an Chávez, ganz so realitätsfremd wie sein arabischer Bruder ist er nicht.

    Gaddafi konnte sich schon damals, vor knapp 20 Jahren, nicht außerhalb von Tripolis und seines Heimatbezirkes Syrte blicken lassen, ohne zu riskieren, von seinen Landsleuten erschossen zu werden. Daß er nun, nachdem die Vertreter der früheren Opposition bereits internationale Anerkennung erfahren haben, von Neuwahlen träumt und ausgerechnet Lateinamerikas linke Despoten um Beistand hierfür bittet, zeigt, daß da nur noch ein Gnadenschuss angebracht ist. Aber er wird wohl eher das Schicksal Saddam Husseins teilen.

  2. 2
    eurovenezolaner

    das beste was gaddafi passieren kann ist, dass er krank wie sein bruder mubarak im bett vor den richter geschoben wird, seine familie halten ihn an händen und füssen, er alle vorwürfe abstreitet, seine familie auch, und anschliesend dürfen alle gemeinsam aufgehängt werden…. auf dem marktplatz.
    dass er nun allen seinen freunden schreibt, und delegationen versendet, ist nur, weil im bald keine hütten mehr platz bieten…..

    er verkriecht sich wie eine ratten

    dass aber chavez, ortega, der kokabauer und alle chavezgünstlinge ins gleiche horn blasen ist nur logisch, müssen sie doch irgend wann auch selbser delegationen mit briefen versenden…….

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!