Größere Effizienz bei der Mango-Produktion in Ecuador

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In den letzten sechs Jahren sank die Anbaufläche von Mangos in Ecuador, das Exportvolumen wächst seit 10 Jahren allerdings kontinuierlich. Ein Teil der Leistungssteigerung bei der Produktion ist auf den Reifungsprozess zurückzuführen, der immer effizienter wird.

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Veröffentlicht: Samstag, 24. Oktober 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 227
Themenbereiche: Ecuador, Natur & Umwelt

mangobaumIn den letzten sechs Jahren sank die Anbaufläche von Mangos in Ecuador. Nutzten die Erzeuger im Jahre 2003 noch 20.000 Hektar, verringerte sich diese Fläche bis zum Jahre 2009 auf 13.800 Hektar.

Ecuador steht auf den internationalen Märkten im direkten Wettbewerb mit Brasilien und Peru. Von den drei Ländern bringen die brasilianischen Mango-Bauern ihre Ware immer zuerst auf den Markt, gefolgt von Ecuador und Peru.

Allerdings überschneiden sich dabei alle drei Länder. Peru’s Mango-Produktion ist um 50 Prozent höher als die von Ecuador, indessen exportiert der Andenstaat einen großen Teil der Mangos nach Europa, die benachbarten Länder exportieren in etwa die gleiche Menge in die Vereinigten Staaten.

Die Mangos von Ecuador gelangen fast vollständig aufgrund des schnellen Seetransportes in die USA. Die Lieferungen belaufen sich auf rund 140 Container wöchentlich, die Saison dauert von der letzten Septemberwoche bis Mitte Januar.

mango

Die kleinen Erzeuger in Ecuador waren aufgrund ihrer geringen Effizienz die ersten, die in den vergangenen Jahren aus dem Geschäft verschwanden. Doch mit Ausnahme eines 35-prozentigen Rückganges des Volumens im letzten Jahr aufgrund von Wetterproblemen, wuchs Ecuador’s Exportvolumen an Mangos in den letzten 10 Jahren kontinuierlich.

Ein Teil der Leistungssteigerung ist auf den Reifungsprozess zurückzuführen, der immer effizienter wird. Ecuadorianische Mangos werden kontinuierlich einer Heisswasser-Behandlung unterzogen, so dass sie die USDA Pflanzenschutz-Vorschriften erfüllen.

Sechzig Prozent der von Ecuadors Mango-Exporten entfallen auf die Sorte ‘Tommy Atkins’, 30 Prozent auf die Sorte ‘Kent’. Daneben existieren einige weitere Sorten mit geringen Exportanteilen.

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