Krieg in Lateinamerika: Armee von Venezuela hoffnungslos unterlegen

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Der Präsident von Venezuela, Huga Chavez, provoziert seit Wochen die Regierung von Kolumbien. Laut einem Militär-Experten wären die Streitkräfte Venezuelas bei einem bewaffneten Konflikt jedoch hoffnungslos unterlegen.

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Veröffentlicht: Dienstag, 24. November 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 914
Themenbereiche: Kolumbien, Politik & Wirtschaft

venezuela-kolumbienVenezuela hat keine militärischen Fähigkeiten um in einem bewaffneten Konflikt mit Kolumbien zu bestehen.

Laut demMilitär-Experten und ehemaligen venezolanischen Vizeadmiral Ivan Carratu Molina wären die Streitkräfte Venezuelas in einem bewaffneten Konflikt mit Kolumbien hoffnungslos unterlegen. Jedem venezolanischen Soldaten stehen  fünf bestens ausgebildete kolumbianische Soldaten gegenüber. Die Soldaten Kolumbiens verfügen zudem durch den seit drei Jahrzehnten schwelenden Bürgerkrieg und den ständigen Auseinandersetzungen mit den FARC-Rebellen über eine hervorragende Ausbildung.

Molina geht davon aus, dass es bei Beginn eines bewaffneten Konfliktes zu einer großen Zahl von Fahnenflüchtigen auf Seiten der venezolanischen Streitkräfte komme würde. Sämtliche Offiziere der venezolanischen Armee wüssten dass sie einen Krieg nur verlieren könnten. Gleichzeitig ist sich Molian sicher, dass Venezuelas  Präsident Hugo Chavez gestürzt würde.

Gleichzeitig stellte  er fest, dass Kolumbien im Falle eines Krieges mit Venezuela nicht auf die Unterstützung der USA angewiesen wäre. Innerhalb kürzester Zeit könnten die Streitkräfte Kolumbiens alle strategisch wichtigen Punkte in Venezuela besetzen.

Abschließend bemerkte er, dass der Präsident von Venezuela nur von den gewaltigen Problemen seines Landes ablenken möchte und warnte gleichzeitig beide Seiten vor einem militärischen Konflikt, der unweigerlich  zu hunderten von Toten in der Grenzregion führen würde.

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Kommentarbereich

1 Kommentar zu “Krieg in Lateinamerika: Armee von Venezuela hoffnungslos unterlegen”

  1. hafe sagt:

    Das weiß doch eh jeder, dass Kolumbien Venezuela militärisch überlegen ist. Kolumbien hat ja auch ein viel höheres Militärbudget als Venezuela.

    Außerdem hat Venezuela kein Interesse an einen Krieg. Die Provokationen kommen ja nicht von Chávez, sondern von der kolumbianischen Seite.

    Regierung Uribe hat der US-Armee 7 kolumbianische Militärbasen übergeben. Gleichzeitig terrorisieren kolumbianische Paramilitärs im Grenzgebiet die venezolanische Bevölkerung. Viele politische Verbündete von der Uribe-Regierung sitzen wegen der Zusammenarbeit mit Paramilitärs in Haft.

    Dann hat Kolumbien auf einem Grenzfluss unbegründet venezolanische Militärs im internationalen Gewässer festgenommen. Danach wurde von Kolumbien die Zerstörung von unübersichtlichen illegalen Fußgängerüberwegen, als Verletzung internationalem Rechts bezeichnet.

    Uribe will eher ablenken von dem Abkommen mit den USA, welches in fast ganz Südamerika abgelehnt wird und von anderen innenpolitischen Problemen (Verbindungen mit Paramilitärs, Verfassungsänderung für ein erneutes Antreten bei den Präsidentschaftswahlen usw. usf)

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