Russische Bauxit-Gesellschaft droht mit Werkschließung in Guyana

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Im südamerikanischen Staat Guyana, der an Brasilien, Venezuela und Suriname grenzt, betreibt die russische RuSal Bauxitabbau zur Herstellung von Aluminium. Aufgrund der weltweiten Finanzkrise steht das Unternehmen von einer Werkschließung.
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Veröffentlicht: Samstag, 28. November 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 560
Themenbereiche: Guyana, Franz.-Guyana & Suriname, Politik & Wirtschaft

BauxitDas Management der russischen Aluminium (RusAL) Aroaima Bauxite Company in Guyana drohte anlässlich eines Streikes von mehreren hundert Mitarbeitern mit der Schließung ihres Betriebes.

Die RusAL ist seit der Fusion mit Sual im Jahre 2007 einer der weltweit größten Hersteller von Aluminium und deckt 75% der russischen Inlandsnachfrage nach Aluminium ab. In George Town, der Hauptstadt von Guyana, streiken mehrere hundert Mitarbeiter des russischen Betriebes wegen einer ausbleibenden Lohnerhöhung.

Laut Geschäftsleitung der RusAL ist eine von den Arbeitnehmern geforderte 10 prozentige Lohnerhöhung aufgrund der weltweiten Finanzkrise nicht möglich. Die weltweite Nachfrage nach Bauxit ist stark rückläufig und führte bereits zu einer Werkschließung auf der Karibikinsel Jamaika.

Eine Schließung des Betriebes würde zum Verlust von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen führen. Inzwischen hat sich die Regierung von Guyana in den Arbeitskampf eingeschaltet.

Bildquelle: rusal

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