Kolumbien droht mit neuer Militärbasis an der Grenze zu Venezuela

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Die nördlichen Nachbarstaaten von Brasilien, Venezuela und Kolumbien, befinden sich in einer anhaltenden politischen Krise. Nachdem Venezuela vor einem Monat zwei Brücken an der gemeinsamen Grenze zu Kolumbien sprengte, wurde nun ein kolumbianischer Soldat gefangenen genommen und erneut eine Brücke gesprengt.

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Veröffentlicht: Samstag, 19. Dezember 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 671
Themenbereiche: Kolumbien, Politik & Wirtschaft

Die kolumbianische Regierung von Álvaro Uribe Vélez droht eine neue Militärbasis in Guajira, an der Grenze zu Venezuela, zu errichten.

Kolumbien will zwei Bataillone mit mehr als 1.000 Polizisten und Soldaten an den Grenzübergängen nach Venezuela installieren. Der kolumbianische Verteidigungsminister, Gabriel Silva, teilte mit, dass dafür eine neue Militärbasis auf der Guajira-Halbinsel im äußersten Norden des Landes gebaut werden soll.

Seit den letzten Monaten leiden beide südamerikanischen Länder unter einer anhaltenden politischen Spannung. Venezolanische Truppen sprengten mehrmals  provisorische Brücken an der gemeinsamen Grenze zu Kolumbien. Ein kolumbianischer Soldat, der versehentlich die Grenze übertrat, wurde dabei von den Streitkräften Venezuelas festgenommen.

Venezuela betrachtet die Errichtung von US-Militärbasen in Kolumbien als eine «hegemoniale Offensive» der US-Regierung und einen Akt der Aggression gegen ganz Lateinamerika.

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