Tod von Chávez ist eine Katastrophe für Kuba

CUBA-VENEZUELA-CASTRO-CHAVEZ

RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO/www.cubadebate.cu" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS - NO ARCHIVES Handout picture released on June 17, 2011 by the Cuban website www.cubadebate.cu, showing ailing Venezuelan President Hugo Chavez Frias (C) chatting with Cuban former President Fidel Castro (L) and his brother and current President of Cuba, Raul Castro, on June 17, 2011, during a visit to Chavez in a Havana's hospital. The 56-year-old Venezuelan leader arrived in Cuba on June 8 on the final leg of a trip that also included Brazil and Ecuador. He was rushed into emergency surgery last Friday after suffering sharp pain that was diagnosed as a pelvic abscess that required immediate surgery. Chavez is reportedly recovering well, though the government has given no date for his return to Caracas. AFP PHOTO/www.cubadebate.cu/HO
Datum: 05. März 2013
Uhrzeit: 20:40 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Nachricht schlug auf der Kommunisteninsel wie eine Bombe ein

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez ist am Dienstag (5.) seinem Krebsleiden erlegen. Der charismatische Staatschef träumte davon, Lateinamerika gegen den Imperialismus zu vereinen und war der wichtigste Partner für das kommunistische Regime auf Kuba. Die Nachricht über den Tod des 58-jährigen schlug auf der Kommunisteninsel wie eine Bombe ein, das staatliche TV-Programm wurde unterbrochen.

CUBA-VENEZUELA-CASTRO-CHAVEZ

Der Begründer der “bolivarischen Revolution” und des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” war der Rettungsanker für das marode System in Havanna. Seine Milliardengeschenke hielten das Regime nach dem Fall des Ostblocks am Leben und stürzen die Insel nun in eine Krise, deren Folgen noch nicht absehbar sind. In den letzten zwölf Jahren wurde Venezuela zum wichtigsten Partner Kubas, das Handelsvolumen stieg auf über sechs Milliarden US-Dollar.

Die Regierungen von Caracas und Havanna unterzeichneten im Jahr 2000 wichtige bilaterale Kooperationsabkommen. Dank dem bolivarischen Führer pumpte das südamerikanische Land jeden Tag 100.000 Barrel venezolanisches Rohöl zu Spottpreisen nach Kuba, welches von Castro unter anderem mit der Entsendung von medizinischem Hilfspersonal, Bildungs-und Sporteinrichtungen bezahlt wurde.

Der Tod von Chavez ist ein Schlag für Kuba, ein Brechen der „Nabelschnur“ würde die schwerste Wirtschaftskrise in dem gebeutelten Land auslösen. Analysten sprechen bereits von einer „Katastrophe mit außergewöhnlichen Dimensionen“, die dem Zusammenbruch der Sowjetunion ähneln.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Falls in 30 Tagen Wahlen abgehalten werden,und Maduro oder Capello gewinnt,ist es nicht sicher ,dass das Land bei dieser enormen Verschuldung
    ueberhaupt noch unabhaengig ist, mit irgendwelchen Investoren zu rechnen
    Dieses Land kommt nie mehr aus dieser von Chavez verschudeten Krise
    raus. Man kann es drehen und wenden wie man es will,Venezuela,ist nicht mehr zu retten.Auch Capriles hat wenig Chancen aus diesem verrotteten
    Land noch was besser zu machen.Dieses Land hat mit Sicherheit keine
    Zukunft mehr.Cuba als solches wird weiter bedient,von den nicht recht-
    maessigen Regierung,die seit 10 Januar keine mehr ist.Der groesste Fuehrer aller Zeiten (Hitler) ist in die ewigen Jagdgruende eingegangen.!!
    Und wie geht es jetzt weiter?

  2. 2
    VE-GE

    Also ich wuerde es nicht ganz so hart beschreiben oder sagen. Das es fuer Venezuela nicht einfach wird ist ausser frage und das es nicht uebernacht geht ist auch ganz klar. Wie es nun weitergeht, ja das ist eine sehr gute Frage und ich wuenschte mir auch eine Antwort aber ich habe leider keine.

  3. 3
    Lobito gris (no demesticado)

    habe sehr gut geschlafen diese Nacht und als Masochist den Sender ViVe laufen lassen. Der Busfahrer hat sehr viel gesprochen und es hat mir nichts ausgemacht. Wie schoen kann das LEBEN noch werden?

  4. 4
    Robin

    Es gibt immer ein Morgen, egal, wie schwer er auch ist, und jeder Morgen ohne diese Banditenbrut Chavez ist ein guter Morgen.
    Sicher, es wird nicht leicht, das Land aus all dem Dreck wieder heraus zu ziehen, und den Karren wieder flott zu machen. Es ist auch nicht sicher, ob ein Herr Capriles ein so starkes Rückrat hat, um es bis zum Ende durchzuziehen, aber, ein Anfang ist ein Anfang. Hoffnung ist Hoffnung.

    @ Bettler, auch wenn die nächsten Jahre nicht einfach werden, aber es ist besser als alles andere, was in der Vergangenheit war.

  5. 5
    Martin Bauer

    Das kubanische Volk wird auch das durchstehen Bei dem Mörderregime degegen bin ich mir da nicht so sicher, zumal die Tage der Castros schon altersbedingt gezählt sind.

    Venezuela könnte sich sehr gut und in einem überschaubaren Zeitraum erholen. Dazu aber müssen die Chavistas aus jeder Machtposition raus und die russischen und kubanischen Parasiten aus dem Land.

  6. 6
    Marlene Bertone

    Nicht die linken Schmarotzer aus Deutschland vergessen. In der Heimat Sozialhilfeempfänger- einer liegt illegal in einer Hängematte in Porlamar.

    • 6.1
      Robin

      @ Marlene, wenn ich so etwas lese, stülpt sich mir der Magen um. Können sie nicht die Halteseile der Hängematte mal eben durchschneiden, damit er sich das Genick bricht?

    • 6.2
      jose

      Was hat denn der Hängemattenlieger in Porlamar mit der ökonomischen Situation Cubas zu tun?

      @Robin
      bei vorgrschlagenem Vorgehen ist wohl eher mit Steißbeinprellung/bruch zu rechnen.

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