Größtes Riesenrad Lateinamerikas: Rio de Janeiro bekommt neues Wahrzeichen

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Die Montage der Metallstruktur, die sich bereits in der Landschaft des Hafengebiets von Rio de Janeiro abhebt, endete letzte Woche und Techniker von "Rio Star China" arbeiten nun an der elektrischen und hydraulischen Fertigstellung der Attraktion (Foto: Tânia Rêgo/Agência Brasil)
Datum: 21. Oktober 2019
Uhrzeit: 10:57 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
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Mit einer Höhe von 88 Metern wird in Rio de Janeiro im November das größte Riesenrad Lateinamerikas eingeweiht. Eine komplette Runde in einer der 54 Gondeln (Kapazität von bis zu acht Passagieren) dauert 15 Minuten, die Fahrten finden von 10:00 bis 18:00 Uhr Ortszeit statt – mit der Möglichkeit, die Öffnungszeiten in der Hochsaison zu verlängern. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 3.000 Personen pro Tag die einzigartige Aussicht auf die ganze Stadt unter dem Zuckerhut genießen werden. Die Holdinggesellschaft „FW Investimentos“, die „Rio Star“ leitet, verspricht Sonderpreise für Cariocas (Einwohner von Rio de Janeiro), die ein wichtiger Teil der Öffentlichkeit sein sollten. Tickets kosten 59 Reais (1 US-Dollar entspricht 4,11 Reais), beim Online-Kauf werden zehn Reais Rabatt eingeräumt. In der ersten Betriebsphase, zwischen November und den ersten zwei Wochen im Dezember, werden die Tickets nur an der Abendkasse verkauft. Erst nach der für Dezember geplanten offiziellen Einweihung ist es möglich, den Vorkauf über das Internet zu tätigen.

Die Montage der Metallstruktur, die sich bereits in der Landschaft des Hafengebiets von Rio de Janeiro abhebt, endete letzte Woche und Techniker von „Rio Star China“ arbeiten nun an der elektrischen und hydraulischen Fertigstellung der Attraktion, die in der zweiten Hälfte des Monats November ihre ersten Besucher empfangen wird. Es gab drei Schiffsladungen, die das gesamte Material des Rio Star Riesenrades aus China nach Rio brachten. Das Projekt entstand aus einer Ausschreibung der Stadtverwaltung von Rio de Janeiro für den Bau eines Themenparks in der Region in der Nähe des Rio de Janeiro Aquariums. Die Arbeiten hatten im Dezember letzten Jahres begonnen und die größte Herausforderung war die „Tropikalisierung“ des Riesenrades.

In den kommenden Tagen wird das Riesenrad neu lackiert, um eventuell durch die Reise verursachte Schäden zu beheben. „Rio Star“ wird voraussichtlich sechzig direkte und sechzig indirekte Arbeitsplätze schaffen und ein Teil dieser Stellen wurde für Einwohner der Region reserviert. Nach seiner Eröffnung wird das Riesenrad zweifellos ein neues Wahrzeichen der Stadt Rio de Janeiro sein.

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