Mercury und Maradona: Woche voller Abschiede

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Der Frontmann der Band Queen, der eine der bekanntesten und markantesten Stimmen der Welt besaß, starb im Alter von 45 Jahren, am 24. November 1991 (Foto: Freddie Mercury/Queen)
Datum: 21. November 2021
Uhrzeit: 14:18 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Woche vom 21. bis 27. November ist ein Zeitraum der Abschiede und des Gedenkens an große und auch umstrittene Persönlichkeiten. Darunter fällt der Todestag des argentinischen Stars Diego Maradona, einer der größten in der Geschichte des Weltfußballs. Der Spieler starb am 25. November 2020. Ein weiteres wichtiges Ereignis, an das man sich in den kommenden Tagen erinnern wird, ist der Tod des Diktators Fidel Castro und das Ableben von Mr. Bad Guy, Freddie Mercury.

Abschied von „El Dios“

Vor einem Jahr, am 25. November 2020, ist Maradona verstorben. Der im Oktober 1960 geborene Argentinier war ein Mann mit unvergleichlichen Fähigkeiten, der im Laufe seiner Karriere viel Ruhm sammelte. Sein Name wird immer dann genannt, wenn es um die Frage geht, wer der größte Spieler aller Zeiten war – in Konkurrenz zu Brasiliens Pelé. Doch abseits des Spielfelds war Maradonas Leben voller Kontroversen. Maradona war als Spieler sehr bedeutend: Er gewann 1986 eine Weltmeisterschaft und wurde zum Idol von Vereinen wie Boca Juniors, Napoli und Barcelona. In seinem Heimatland wird er als „El Dios“ (der Gott) und „El Pibe de Oro“ (der goldene Junge) verehrt. Seine Drogensucht, die ihn seit seiner Jugend begleitete, führte jedoch dazu, dass er von der Weltmeisterschaft 1994 ausgeschlossen wurde, als er bei einer Dopingkontrolle erwischt wurde. Maradona erlag am 25. November 2020 einem Herzstillstand. Er befand sich im Haus einer seiner Töchter in Buenos Aires und wurde von einer Reihe von Ärzten medizinisch versorgt. Der Star war im Alter von sechzig Jahren gegangen. Überall auf der Welt trauerten Fans und Bewunderer um ihn und erinnern sich bis heute an seine großen Leistungen auf dem Spielfeld.

Der Tod von Fidel Castro: Das Ende einer Ära

Am gleichen Tag, dem 25. November 2016, verstarb der ehemalige Präsident und Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro. Diktator Fidel, der fast sechzig Jahre lang das Land regierte, war eine umstrittene Figur. Für viele war er ein Held im Kampf gegen die imperialistischen Kräfte der Vereinigten Staaten. Für andere war Fidel ledigleich ein Diktator, der den Fortschritt der Insel Kuba behinderte und die Bevölkerung unterdrückte. Sicher ist nur, dass der kubanische Revolutionär eine der größten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts war.

Dreißig Jahre ohne Freddie Mercury

Ein weiterer Abschied in diesen Tagen war der des Sängers, Pianisten und Komponisten Freddie Mercury. Der Frontmann der Band Queen, der eine der bekanntesten und markantesten Stimmen der Welt besaß, starb im Alter von 45 Jahren, am 24. November 1991. Die als Farrokh Bulsara in Sansibar (Sultanat Sansibar) geborene Ikone war einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er und 1980er Jahre. Mercury komponierte Welthits wie „Bohemian Rhapsody“ (1975) oder „We Are the Champions“ (1977). Am 23. November 1991 unterrichtete Mercury die Öffentlichkeit in einer schriftlichen Erklärung, dass er an AIDS erkrankt sei. Am nächsten Morgen fiel er in ein Koma und starb abends in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Legendär und unvergesslich bleibt der Auftritt beim Musikfestival „Rock in Rio 1985“. Der Auftritt der Band Queen wurde damals von über 300.000 Zuschauern gesehen und im selben Jahr unter dem Titel Live in Rio auf VHS und Laserdisc veröffentlicht.

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