Vom 16. bis 20. März 2026 reist Deutschlands Bundespräsident nach Lateinamerika. Im Fokus stehen die Stärkung der Beziehungen zu Deutschlands Werte- und Wirtschaftspartnern in der Region, die Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Austausch zu globalen Herausforderungen. Zum ersten Mal überhaupt besucht ein deutscher Bundespräsident Panama. Als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ist das Land ein wichtiger Partner beim Einsatz für eine regelbasierte Weltordnung. Im Fokus des Besuchs steht der Panamakanal – die zentrale Logistik- und Handelsdrehscheibe der Region. Ungefähr sechs Prozent des gesamten Welthandels werden über die Wasserstraße abgewickelt. Panama ist Deutschlands wichtigster Exportmarkt in Zentralamerika. Ein Ziel der Reise ist es, Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen ausloten.
Der Besuch in Guatemala, dem größten Land Zentralamerikas, ist ein Zeichen der Unterstützung für den Einsatz für die Stärkung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten. Deutschland genießt einen guten Ruf im Land – nicht zuletzt wegen der 175-jährigen guten diplomatischen Beziehungen. Auch deutsche Produkte, wie Autos, Generatoren und Maschinen, sind hier präsent und geschätzt. Die Besichtigung einer Maya-Stätte würdigt die indigene Kultur mit ihrem tiefgreifenden Wissen über Astronomie und Mathematik, ihrer einzigartigen Kunst und ihrer monumentalen Architektur.
Mexiko, ein zentraler Akteur in der Region, ist gleichzeitig strategischer Partner Deutschlands und G20-Mitglied. Bundespräsident Steinmeier besucht das Land bereits zum zweiten Mal während dieser Amtszeit und betont damit, welche wichtige Rolle das Land für Deutschland spielt. Neben dem politischen Austausch geht es auch um den Ausbau der sehr guten wirtschaftlichen Verbindungen. Zahlreiche deutsche Unternehmen exportieren nach Mexiko oder investieren im Land.
