Peru stand erneut im internationalen Rampenlicht, nachdem es beim Global Big Day 2026, dem weltweit größten Vogelbeobachtungstag, den zweiten Platz belegte. Diese Aktion wird von der Plattform eBird des Cornell Lab of Ornithology der Cornell University (USA) organisiert. Bekanntlich versammelte der Global Big Day 2026 mehr als 80.000 Vogelbeobachter aus 203 Ländern, die über 8.000 Arten anhand von Listen, Fotos, Audioaufnahmen und Videos dokumentierten, die auf die eBird-Plattform hochgeladen wurden. In diesem globalen Kontext stach Peru durch seine Beteiligung und seinen außergewöhnlichen Reichtum an Vogelarten hervor.
Peru sticht in Sachen Biodiversität hervor
Bei dieser Ausgabe verzeichnete Peru 1.438 Vogelarten an einem einzigen Tag und festigte damit seinen Ruf als eines der artenreichsten Reiseziele der Welt und als internationale Referenz im Vogelbeobachtungstourismus. Insgesamt nahmen 1.278 Beobachter aus den 25 Regionen Perus teil, was einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Darüber hinaus nahmen 375 Beobachter zum ersten Mal an dieser weltweiten Aktion teil, was das Wachstum der Vogelbeobachtung als nachhaltige Praxis und Verbindung zur Biodiversität verdeutlicht. Regionen wie Cusco, Madre de Dios, San Martín, Amazonas, Junín und Pasco zeichneten sich durch ihre hohe Vielfalt an registrierten Arten aus und positionierten sich als bedeutende Reiseziele für Vogel- und Naturliebhaber.
Zudem verzeichneten Madre de Dios, Lima und Cusco jeweils mehr als 700 eBird-Listen, was eine aktive Beteiligung der Bürger und Touristen während des Tages belegt. Das von Peru erzielte Ergebnis wurde durch das Engagement Tausender Vogelbeobachter im ganzen Land sowie durch die koordinierte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, Naturschutz- und Forschungsorganisationen, Reiseveranstaltern, lokalen Gemeinschaften, Vogelbeobachtungsvereinen und der breiten Öffentlichkeit ermöglicht. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, diesen Zusammenschluss aufrechtzuerhalten und zu stärken, um das Wissen über und den Schutz unserer Tierwelt sowie die Entwicklung des Vogelbeobachtungstourismus im Land weiter voranzutreiben. Das Ministerium für Außenhandel und Tourismus (Mincetur) betonte, dass diese Erfolge die internationale Position Perus als eines der wichtigsten Reiseziele für Biodiversität und Vogelbeobachtung stärken – eine Aktivität, die Chancen für nachhaltige Entwicklung schafft, die lokale Wirtschaft ankurbelt und den Schutz natürlicher Ökosysteme fördert.
Cusco, Madre de Dios und andere Regionen zeichneten sich durch Vielfalt und Beteiligung aus
Laut Mincetur ragten Cusco, Madre de Dios, San Martín, Amazonas, Junín und Pasco beim Global Big Day 2026 hinsichtlich der Anzahl der registrierten Arten heraus. Das Ministerium identifizierte diese Reiseziele als besonders geschätzt von Vogelbeobachtern und Naturtouristen. Das Engagement der Bürger spiegelte sich in der Anzahl der auf eBird hochgeladenen Listen wider. Derselben Quelle zufolge verzeichneten Madre de Dios, Lima und Cusco jeweils mehr als 700 Listen, was auf eine anhaltende Aktivität während des Tages sowie auf die Beteiligung sowohl von Touristen als auch der lokalen Bevölkerung hindeutet. Das Ministerium führte das Ergebnis auf die Zusammenarbeit von öffentlichen Institutionen, Naturschutz- und Forschungsorganisationen, Reiseveranstaltern, lokalen Gemeinschaften, Vogelbeobachtungsvereinen und der breiten Öffentlichkeit zurück. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, die Erfassung auszuweiten, die Beteiligung im ganzen Land aufrechtzuerhalten und das Wissen über die Fauna zu vertiefen.
Der Global Big Day vereint 203 Länder und stärkt die internationale Position Perus
Kolumbien wurde erneut zum Land mit der weltweit höchsten Anzahl registrierter Vogelarten während des Global Big Day gekürt, einem Tag, an dem Vogelbeobachter 24 Stunden lang die größte Anzahl an Arten auf der Plattform eBird erfassen. Obwohl das Ziel für dieses Jahr darin bestand, dass das Land 1.600 Vogelarten registriert, wurde es mit 1.566 registrierten Arten als das Land mit der größten Vogelvielfalt auf dem Planeten ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden nur drei Arten mehr registriert als im Vorjahr. „Der Global Big Day bietet die Gelegenheit, Kolumbien, das Land der Schönheit, weiterhin als weltweite Referenz im Vogel- und Naturtourismus zu positionieren, und stärkt das Bewusstsein für den Schutz und die Erhaltung unserer Ökosysteme“, sagte die Ministerin für Handel, Industrie und Tourismus, Diana Marcela Morales.







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