María Corina Machado bekräftigte in Panama-Stadt ihre Präsidentschaftskandidatur für künftige Wahlen in Venezuela und forderte die Abhaltung „freier und transparenter“ Wahlen innerhalb von sieben bis neun Monaten. Die Oppositionsführerin versicherte zudem, dass sie mit der Plataforma Unitaria zusammenarbeite und Gespräche mit dem Weißen Haus führe, um ihre Rückkehr ins Land zu organisieren. Das Treffen in Panama brachte mehrere der wichtigsten Führer der venezolanischen Opposition zusammen, mit dem Ziel, eine gemeinsame Strategie für den politischen Übergang im Land nach der Verhaftung von Nicolás Maduro zu koordinieren. María Corina Machado schlägt vor, das derzeitige Wählerverzeichnis zu ersetzen, um mehr als fünf Millionen Venezolanern die Stimmabgabe zu ermöglichen
Während einer Pressekonferenz in Panama-Stadt bestätigte María Corina Machado öffentlich, dass sie als Kandidatin für die Präsidentschaft Venezuelas antreten wird, und verteidigte die Notwendigkeit, den Wahlprozess für alle oppositionellen Anwärter zu öffnen. „Ich würde mich sehr freuen, gegen alle anzutreten, gegen jeden, der kandidieren möchte“, erklärte die venezolanische Politikerin. Machado betonte, dass die Priorität darin bestehe, Präsidentschaftswahlen mit demokratischen Garantien zu gewährleisten, an denen sowohl im Land lebende Venezolaner als auch im Ausland lebende Venezolaner teilnehmen können. Die Oppositionspolitikerin verteidigte zudem die Notwendigkeit, den derzeitigen Nationalen Wahlrat (CNE) zu säubern und ein neues Wählerverzeichnis zu erstellen, das eine breitere Bürgerbeteiligung ermöglicht.
Die Opposition bereitet den politischen Übergang vor
An dem Treffen in Panama nahmen Oppositionsführer wie Leopoldo López, Antonio Ledezma, Andrés Guanipa, Delsa Solórzano, César Pérez Vivas und Roberto Enríquez sowie weitere Mitglieder der Plataforma Unitaria teil. In ihrer Rede versicherte Machado, dass die Opposition bereits an der Vorbereitung des politischen Übergangs in Venezuela arbeite, und bat um Zeit, um diesen Prozess abzuschließen. „Was derzeit in Venezuela geschieht, ist ein sehr komplexer, heikler Prozess, in dem kriminelle Strukturen zerschlagen werden“, erklärte die Oppositionsführerin. Wie sie erläuterte, sieht der von der Regierung von Donald Trump vorangetriebene Plan drei Phasen vor: institutionelle Stabilisierung, wirtschaftliche Erholung und demokratischer Übergang. Machado verteidigte zudem, dass die neue politische Etappe „mit den Menschen“ und nicht nur durch Abkommen zwischen politischen Parteien gestaltet werden müsse.
Machado verhandelt mit den USA über ihre Rückkehr nach Venezuela
Die Oppositionsführerin bestätigte zudem, dass sie Gespräche mit dem Weißen Haus führe, um ihre Rückkehr nach Venezuela „bald“ zu organisieren. „Selbstverständlich in Abstimmung mit der Regierung der Vereinigten Staaten – wir haben darüber gesprochen, sie sind unsere wichtigsten Verbündeten“, versicherte sie. An dem Treffen in Panama nahm auch Edmundo González Urrutia per Videokonferenz aus Madrid teil, dessen Arbeit von Machado öffentlich gewürdigt wurde.







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