Guatemala hat zugestimmt, gemeinsam mit dem US-Militär auf seinem Staatsgebiet gezielte Schläge gegen Drogenkartelle durchzuführen. Dies berichtete die New York Times am Donnerstag (28.) unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen. Das US-Verteidigungsministerium beabsichtige zudem, Honduras dazu zu drängen, gemeinsame Militäraktionen zu akzeptieren, hieß es in dem Bericht. Die Trump-Regierung nehme die beiden Länder ins Visier, um Mexiko dazu zu bewegen, gemeinsame Operationen zur Drogenbekämpfung zu akzeptieren. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum vertritt seit langem die Ansicht, dass sie den Austausch von Geheimdienstinformationen und die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich begrüße, jedoch keine US-Agenten oder -Streitkräfte akzeptieren werde, die an Operationen auf mexikanischem Territorium teilnehmen.
Im Gegensatz dazu hat US-Präsident Donald Trump wiederholt einen stärkeren Einsatz von US-Militärkräften zur Bekämpfung mexikanischer Kartelle gefordert und gedroht, dass die USA allein vorgehen könnten, sollte Washington der Ansicht sein, dass Mexiko nicht genug unternimmt.







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