Die Schweiz hat sich als einer der wichtigsten Abnehmer für peruanisches Gold etabliert, nachdem die jährlichen Importe einen Wert von rund 2,3 Milliarden Euro erreicht haben. Der Schweizer Botschafter in Peru, Paul Gamier, versicherte zudem, dass die Nachfrage nach Gold weiter steigen werde, und sprach sich für die Formalisierung des Kleinbergbaus als Mittel zur Förderung der Entwicklung und zur Eindämmung des illegalen Abbaus aus. Der Goldhandel zwischen Peru und der Schweiz gewinnt im Rahmen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter an Bedeutung. Wie der Schweizer Diplomat gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Andina erklärte, ist das europäische Land dank des hohen Einkaufsvolumens von großen Bergbauunternehmen und eines Teils des formalisierten Kleinbergbaus bereits der fünftgrößte Goldhandelspartner der Anden-Nation. Gamier wies darauf hin, dass die Schweizer Importe von peruanischem Gold rund 2,3 Milliarden Euro jährlich erreichen, eine Zahl, die die strategische Bedeutung des Metalls für die Schweizer Wirtschaft und für die Raffinerieindustrie des Landes widerspiegelt.
In diesem Zusammenhang kündigten beide Regierungen kürzlich die bevorstehende Unterzeichnung einer Absichtserklärung an, die darauf abzielt, die politische Zusammenarbeit zu stärken und die öffentlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Kleinbergbau zu verbessern. Gamier vertrat die Ansicht, dass der Kleinbergbau zu einem Instrument der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung werden kann, wenn er unter angemessenen Standards in Bezug auf Formalisierung, Kontrolle und Transparenz betrieben wird. Zudem versicherte er, dass dies einen Teil der ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des illegalen Abbaus verringern würde. Der Diplomat hob insbesondere die Notwendigkeit hervor, dass sich Kleinbergleute in Genossenschaften zusammenschließen, um die Rückverfolgbarkeit von Gold zu erleichtern und Zugang zu besseren Handelsbedingungen auf den internationalen Märkten zu erhalten.
Die künftige Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zielt genau darauf ab, die institutionellen Kapazitäten zu stärken und ein Bergbaumodell mit besseren regulatorischen Garantien zu fördern. Gamier erinnerte daran, dass die Rückverfolgbarkeit von Gold eine der wichtigsten internationalen Anforderungen ist, um sicherzustellen, dass das Mineral aus legalen und umweltfreundlichen Abbaustätten stammt. Über das Goldgeschäft hinaus hob der Botschafter die wachsende Bedeutung der Schweizer Investitionen in Peru hervor. Wie er ausführte, überstieg der Bestand an Schweizer Kapital in dem Andenstaat in den letzten zwei Jahren 5,5 Milliarden Euro. Die Investitionen konzentrieren sich hauptsächlich auf Sektoren im Bereich Infrastruktur und Industrie. Zu den identifizierten Chancen zählen Projekte öffentlich-privater Partnerschaften für Tunnel, Eisenbahnstrecken, U-Bahnen und Seilbahnen.







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