Peru verzeichnet eine beschleunigte Bevölkerungsalterung

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Eine der auffälligsten Veränderungen, die die Volkszählung offenbart, ist die beschleunigte Alterung der Bevölkerung (Foto: Ministério de Portos e Aeroportos)
Datum: 30. Mai 2026
Uhrzeit: 15:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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Peru erreichte im Jahr 2025 eine Einwohnerzahl von 34.157.732, wie aus den ersten Ergebnissen der Volkszählung hervorgeht, die am Freitag (29.) vom Nationalen Institut für Statistik und Informatik (INEI) vorgestellt wurden. Die Zahl bestätigt, dass das Land weiterhin demografisch wächst und sich als viertbevölkerungsreichstes Land Südamerikas nach Brasilien, Kolumbien und Argentinien etabliert. Nach Angaben des INEI stieg die peruanische Bevölkerung zwischen 2017 und 2025 um rund 2,9 Millionen Menschen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 1,11 % entspricht und damit über dem Wert des vorangegangenen Zensuszeitraums liegt. Die Behörde wies darauf hin, dass diese Entwicklung unter anderem mit der Zuwanderung aus dem Ausland in den letzten Jahren zusammenhänge.

Die Bevölkerung altert zunehmend

Eine der auffälligsten Veränderungen, die die Volkszählung offenbart, ist die beschleunigte Alterung der Bevölkerung. Das Durchschnittsalter der Peruaner stieg in nur acht Jahren von 32 auf 34,2 Jahre. Zudem sank der Anteil der Bevölkerung unter 15 Jahren von 26,5 % auf 22,7 %, während der Anteil der über 60-Jährigen von 11,7 % auf 14,8 % stieg. Auch der Alterungsindex erreichte seinen höchsten jemals verzeichneten Stand: Derzeit kommen auf 100 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren 65 Senioren, während diese Zahl 2017 noch bei 44 lag. Puno und Moquegua führen dieses Phänomen mit 88 bzw. 87 Senioren pro 100 Kinder und Jugendliche an. Was die territoriale Verteilung betrifft, so konzentriert sich 29,7 % der Gesamtbevölkerung auf den Großraum Lima, der mehr als 10,1 Millionen Einwohner zählt. Nach der Hauptstadt sind Piura, La Libertad und Arequipa die bevölkerungsreichsten Regionen des Landes.

Migration weiterhin im Aufwärtstrend

Der Bericht zeigt auch starke interne Migrationsbewegungen auf. Lima weist mit mehr als 2,3 Millionen Menschen weiterhin den höchsten positiven Wanderungssaldo auf. Im Gegensatz dazu verzeichnet Cajamarca den höchsten negativen Saldo, gefolgt von Puno, Huancavelica und Áncash. Eine weitere relevante Angabe ist, dass Frauen etwas mehr als die Hälfte der peruanischen Bevölkerung ausmachen: 50,6 % gegenüber 49,4 % Männern.

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