Argentinien ruft den Agrarnotstand aus

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Die Erklärung wurde bekannt gegeben, nachdem die Agrarindustrie-Exporte Argentiniens zwischen Januar und April 2026 mit 41 Millionen exportierten Tonnen im ersten Quartal den besten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht hatten (Foto: paodeacucar)
Datum: 02. Juni 2026
Uhrzeit: 13:16 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die argentinische Regierung hat in Teilen der Provinzen Mendoza, Chubut und Santa Cruz aufgrund der Auswirkungen von Dürre, Frost, Hagel und starken Winden den landwirtschaftlichen Notstand ausgerufen. Die Maßnahme ermöglicht Steuervergünstigungen und finanzielle Unterstützung für die betroffenen Erzeuger. Die Entscheidung wurde von der Nationalen Kommission für landwirtschaftliche Notfälle und Katastrophen vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des Gesetzes 26.509 formalisiert. Die Erklärung umfasst verschiedene Produktionsgebiete in Mendoza, die während des Landwirtschaftsjahres 2025/2026 von Frost und Hagel betroffen waren. Sie umfasst außerdem Chubut aufgrund von Dürre sowie Santa Cruz aufgrund von Dürre und starken Winden.

Der im Amtsblatt veröffentlichte Beschluss aktiviert die im Gesetz 26.509 vorgesehenen Mechanismen, die Steuererleichterungen und Finanzierungsinstrumente für Betriebe vorsehen, die durch extreme Wetterereignisse geschädigt wurden. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion in drei Regionen mit unterschiedlichen Schäden abzufedern: Verluste durch Frost und Hagel in Mendoza, Regenmangel in Chubut und eine Kombination aus Dürre und Stürmen in Santa Cruz.

Die argentinische Landwirtschaft verbindet Exportrekord und Klimaschäden

Die Erklärung wurde bekannt gegeben, nachdem die Agrarindustrie-Exporte Argentiniens zwischen Januar und April 2026 mit 41 Millionen exportierten Tonnen im ersten Quartal den besten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht hatten. Dieser Kontrast spiegelt die doppelte Realität des Sektors wider: eine starke Exportleistung auf nationaler Ebene und gleichzeitig zunehmende Auswirkungen widriger Wetterereignisse auf die regionalen Wirtschaftssysteme.

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