Die Häfen Lateinamerikas spielen weiterhin eine Schlüsselrolle im internationalen Handel und in den globalen Logistikketten. Laut dem jüngsten Hafenbericht der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) werden die Terminals nach dem Containerumschlag gemessen in TEU (20-Fuß-Container-Einheit) klassifiziert. Die Rangliste bestätigt die Führungsrolle von Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Peru und Panama im lateinamerikanischen Hafenbetrieb. Das Ranking spiegelt auch die strategische Bedeutung dieser Terminals für die Anbindung der Region an die wichtigsten Märkte in Asien, Nordamerika und Europa wider.
Der Hafen von Santos in Brasilien führt laut dem FAL-Bulletin 414 der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) die Rangliste der wichtigsten Häfen Lateinamerikas und der Karibik an. Die Rangliste stützt sich auf den Containerumschlag, gemessen in TEU, im Jahr 2024. Dem Bericht zufolge belegte Santos mit 5.484.829 umgeschlagenen TEU den ersten Platz in der Region. Diese Position bestätigt die Bedeutung Brasiliens für die Seelogistik der Region und festigt den Status des Terminals als wichtigster Hafen.
Auf dem zweiten Platz landete der Hafen von Manzanillo in Mexiko mit 3.924.501 TEU. Der mexikanische Hafen rangierte erneut unter den wichtigsten Umschlagknotenpunkten für Containerfracht in der Region, was vor allem auf seine Rolle im Seehandel im Pazifik zurückzuführen ist. Den dritten Platz belegte Bahía de Cartagena in Kolumbien, das im Jahr 2024 3.701.044 TEU verzeichnete. Der Hafen von Callao in Peru festigte mit 3.074.530 TEU seinen vierten Platz. Laut CEPAL bestätigt dieses Ergebnis sein Wachstum innerhalb des regionalen Hafensystems und seine Rolle als einer der wichtigsten maritimen Knotenpunkte im südamerikanischen Pazifik.
Den fünften Platz belegte der Manzanillo International Terminal (MIT) in Panama mit 2.712.653 TEU. Vor diesem Hintergrund verzeichneten Santos, Manzanillo, Bahía de Cartagena, Callao und MIT im Jahr 2024 die größten Containerumschlagsmengen in Lateinamerika und der Karibik. Darüber hinaus hebt der Bericht auch das strategische Potenzial des Hafens von Chancay hervor, der als eines der bedeutendsten Logistikprojekte gilt, und schätzt, dass dort bis 2032 ein Umschlag von bis zu 3,5 Millionen TEU erreicht werden könnte.







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