Die argentinische Fluggesellschaft Flybondi steht vor einer neuen Phase ihrer betrieblichen und finanziellen Krise. Dies hat dazu geführt, dass fast alle ihre Flugzeuge außer Dienst gestellt werden mussten. Nachdem die Billigfluggesellschaft aufgrund geringer Nachfrage, hoher Betriebskosten und stetig steigender Treibstoffpreise mehrere Strecken eingestellt hatte, begann sie den Monat Juni – traditionell eine Zeit hoher Nachfrage – mit nur einem Teil der Flotte, der für Flüge zur Verfügung stand. Laut argentinischen Medienberichten war am 2. Juni nur ein einziges Flugzeug im Einsatz. Diese drastische Reduzierung der Anzahl der im Einsatz befindlichen Flugzeuge führte zur Streichung von Dutzenden von Flügen, wovon allein am 2. Juni mehr als 2.200 Passagiere betroffen waren, insbesondere am Flughafen Jorge Newbery in Buenos Aires. Die Probleme haben für Reisende an verschiedenen Flughäfen des Landes erhebliche Unannehmlichkeiten verursacht.
Neben den Flugausfällen kündigte Flybondi ein Programm für freiwilliges Ausscheiden an, um seine Betriebskosten zu senken. Die Lage des Unternehmens ist zudem durch eine gerichtliche Sperrung der Bankkonten aufgrund angeblicher Arbeitsrechtsverstöße sowie durch Geldstrafen geprägt, die von verschiedenen argentinischen Provinzen verhängt wurden. Diese Situation hat zu großer Unsicherheit auf dem argentinischen Luftverkehrsmarkt geführt, insbesondere in einer Zeit starker Nachfrage nach Reisen und angesichts der Öffnung des nationalen Luftraums für internationale Abkommen, die eine stärkere Integration mit anderen Ländern fördern.







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