Die argentinische Regierung hat ein neues Lithium-Projekt in der Provinz Jujuy in das Förderprogramm für Großinvestitionen aufgenommen. Die von Minera Exar vorangetriebene Initiative sieht Investitionen in Höhe von rund 1,067 Milliarden Euro vor. Die Regierung unter Javier Milei baut das Projektportfolio des RIGI weiter aus, jenes Systems von Steuer- und Zollvergünstigungen, das darauf abzielt, groß angelegte Investitionen anzuziehen. Die neue Genehmigung betrifft den Ausbau der Anlage Cauchari-Olaroz im Norden Argentiniens, in einer der Schlüsselregionen für die Lithiumförderung. Das Projekt von Minera Exar zielt darauf ab, die Förderkapazität der Anlage Cauchari-Olaroz auf 85.000 Tonnen Lithium pro Jahr zu erhöhen, wie aus den von der argentinischen Regierung veröffentlichten Informationen hervorgeht. Der Kabinettschef, Manuel Adorni, bestätigte die Genehmigung des neuen Projekts über seine sozialen Netzwerke.
Die Genehmigung des Projekts in Jujuy reiht sich ein in weitere aktuelle Ankündigungen im Rahmen des RIGI, darunter ein Projekt zum Bau einer Gaspipeline zwischen den Provinzen Neuquén und Río Negro sowie eine weitere Initiative im Zusammenhang mit der Lithiumgewinnung in Salta und Catamarca. Mit der Einbeziehung dieser Investitionen versichert die argentinische Regierung, dass die in dieser Woche genehmigten Projekte im Bereich Bergbau und Energie einen Wert von über 2,58 Milliarden Euro erreichen. Ziel der Regierung ist es, den Zufluss von Privatkapital in Sektoren zu beschleunigen, die als strategisch wichtig für die Wirtschaft des Landes gelten.
Steuervorteile über 30 Jahre
Das Förderprogramm für Großinvestitionen ist seit August 2024 in Kraft und Teil des Gesetzespakets, das von der argentinischen Regierung vorangetrieben wurde, um die Wirtschaft zu deregulieren und Großprojekte zu fördern. Das Programm gewährt für 30 Jahre Steuer- und Zollvergünstigungen für Projekte, deren Investitionssumme mindestens 172 Millionen Euro beträgt. Seit Inkrafttreten der Regelung hat die Regierung 18 Projekte aufgenommen, die eine Gesamtinvestition von rund 27.296 Millionen Euro ausmachen.







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