FIFA WM 2026: Elfenbeinküste gewinnt gegen Ecuador

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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 dürfte ein Publikum anziehen, das überwiegend aus Menschen besteht, die sich normalerweise nicht regelmäßig für Fußball interessieren (Foto: Lucas Figueiredo/CBF)
Datum: 15. Juni 2026
Uhrzeit: 12:05 Uhr
Ressorts: Ecuador, Sport
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Effizienz der Elfenbeinküste machte in Philadelphia den Unterschied. Am Sonntag (14.) besiegten die Elefanten – Spitzname der afrikanischen Nationalmannschaft – Ecuador mit 1:0 im Spiel, das die erste Runde der Gruppe E der Weltmeisterschaft abschloss. Ecuador, das zweimal an die Latte traf, bleibt in der Tabelle ohne Punkte. Die Ivorer, die ebenfalls den Pfosten trafen, haben nun ebenso wie Deutschland drei Punkte auf dem Konto, das aufgrund der besseren Tordifferenz die Gruppe E anführt. Zuvor hatten die Deutschen am Sonntag in Houston Curaçao mit 7:1 überrollt.

Ecuador mit schwacher Chancenverwertung

Die ecuadorianische Mannschaft ging mit drei Spielern aus der brasilianischen Liga in der Startelf auf den Platz: Mittelfeldspieler Alan Franco und die Stürmer Alan Minda (beide von Atlético-MG) sowie Gonzalo Plata (Flamengo). Außenverteidiger Angelo Preciado, ebenfalls von Atlético-MG, kam in der zweiten Halbzeit für Franco ins Spiel. Der Mittelstürmer Enner Valencia, der derzeit bei Pachuca (Mexiko) unter Vertrag steht und zuvor bei Internacional spielte, stand von Beginn an auf dem Platz. Und Valencia hatte die erste gute Chance des Spiels. Nach zehn Minuten erhielt er eine flache Flanke von Außenverteidiger Piero Hincapié von der linken Seite und stand nach einem Ausrutscher von Verteidiger Emmanuel Agbadou frei am Elfmeterpunkt. Der Torjäger traf den Ball jedoch schlecht und schoss über das Tor.

Die Elfenbeinküste kam zwar bis in den ecuadorianischen Strafraum, konnte die Angriffe aber nicht zu Ende bringen. Die Elefanten sorgten erst in der 16. Minute durch Bazoumana Touré für Gefahr. Der Stürmer erhielt den Ball von Mittelfeldspieler Franck Kessié von links und schoss direkt quer. Der Flachschuss ging knapp am Pfosten vorbei, nachdem Torhüter Hernan Galindez den Ball abgefälscht hatte, doch der Schiedsrichter entschied auf Abstoß. Ecuador, das mit Tempo spielte und von den Fans – der Mehrheit der rund 68.000 Zuschauer im Stadion – angefeuert wurde, war gefährlicher, ließ es jedoch an Effizienz mangeln. Die südamerikanische Mannschaft traf innerhalb von sechs Minuten sogar zweimal die Latte. Das erste Mal in der 23. Minute durch einen Fernschuss von Stürmer John Yeboah. In der 29. Minute gelang es Minda, nach einem Passspiel am Strafraumrand über die linke Seite durchzubrechen und auf den herauslaufenden Torhüter Yahia Fofana zu schießen, doch der Schuss ging zu hoch und der Ball prallte an den oberen Pfosten.

Diallo kommt von der Bank und entscheidet das Spiel

Das hohe Tempo der Partie in Philadelphia setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Nach weniger als einer Minute spielte Valencia einen Doppelpass mit Plata, erhielt den Ball im Strafraum zurück und schoss fast von der Torauslinie aus, traf dabei aber nur den Pfosten.
Die Elfenbeinküste kam jedoch besser aus der Pause zurück. Der 19-jährige Yan Diomandé, der in der ersten Halbzeit bei den Elefanten herausragte, setzte sich auf der rechten Seite gegen Hincapé durch und flankte auf den ebenfalls im Sturm agierenden Elye Wahi, der direkt abschloss. Nach sieben Minuten war es an der afrikanischen Mannschaft, an der Latte zu scheitern. Nach der Einwechslung des Stürmers Amad Diallo für Touré in der 11. Minute wechselte Diomandé auf die linke Seite und machte Alan Franco das Leben schwer. Bei der ersten Gelegenheit entwischte er dem Spieler von Atlético-MG, gewann das Zweikampfduell gegen Mittelfeldspieler Moisés Caicedo im Strafraum und schoss gefährlich knapp über das Tor.

Die Antwort der Ecuadorianer kam in der 22. Minute durch einen kraftvollen Schuss von Plata vom Strafraumrand mit einer Geschwindigkeit von 119 km/h, den Fofana reflexartig parierte. Die Südamerikaner schafften es jedoch nicht mehr, so häufig in die gegnerische Hälfte vorzudringen. Die Steigerung der Elfenbeinküste in der zweiten Halbzeit wurde schließlich in der 44. Minute belohnt. Verteidiger Wilfried Singo stürmte ungehindert aus der Abwehr nach vorne, drang in den Strafraum Ecuadors ein und legte per Steilpass auf Diallo ab, der den Ball direkt in die Ecke von Galindezs Tor schoss und damit den Sieg der Elefanten sicherte.

Der zweite Spieltag der Gruppe findet am kommenden Samstag (20.) statt. Die Elfenbeinküste reist nach Kanada, um dort um 17 Uhr im Toronto Field gegen die Deutschen anzutreten. Die Südamerikaner bleiben in den Vereinigten Staaten und treffen um 21 Uhr in Kansas City auf Curaçao.

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