Das Debüt von Star-Nationalmannschaften und herausragenden Spielern aus europäischen und asiatischen Ligen prägt den Dienstag (16.) bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Die Begegnungen betreffen Mannschaften der Gruppen I und J. Das erste Spiel des Tages findet in New Jersey statt, wo der zweifache Weltmeister Frankreich – mit dem Quartett Mbappé, Dembélé, Doué und Olise – auf Senegal trifft, während der dreifache Weltmeister Argentinien – unter der Führung von Messi – den Spieltag gegen Algerien in Kansas City abschließt. Am Abend (Ortszeit Brasília) steht noch Irak gegen Norwegen auf dem Programm.
Messis sechstes Debüt
Wenn es schon generell nicht einfach ist, bei einer Weltmeisterschaft zu debütieren, startet Messi als amtierender Weltmeister in die Spiele. Hinzu kommt, dass er in den beiden Fällen, in denen er sich in dieser Situation befand, nicht gewonnen hat. Das ist der Fall bei Argentinien auf der Jagd nach dem vierten Stern. Das erste Spiel bestreitet das Team gegen Algerien, das zum fünften Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt. Das Debüt markiert den Beginn der sechsten Teilnahme von Lionel Messi – ein Rekord, den auch Cristiano Ronaldo erreichen wird, sobald Portugal am Mittwoch auf den Platz geht. Als Tabellenführer der FIFA-Rangliste gewann die Mannschaft in diesem Zyklus auch die Copa América 2024 gegen Kolumbien und belegt den ersten Platz in der südamerikanischen Qualifikationsrunde mit nur vier Niederlagen in 18 Spielen.
Neben Messi sollen Lautaro Martínez und Thiago Almada laut „TYC Sports“ das Sturm-Trio vervollständigen. Dennoch hat der Sender herausgefunden, dass Trainer Lionel Scaloni bei den Trainingseinheiten am Wochenende noch unentschlossen war, was die Zusammensetzung der Abwehr und die allgemeinen Aufstellungen angeht, wobei die Tendenz eher in Richtung eines Systems mit vier Verteidigern geht.
Obwohl ihm Stars aus der Premier League und der Bundesliga zur Verfügung stehen, beginnt der französische Trainer Didier Deschamps seinen Abschied vom Amt des Nationaltrainers bei Weltmeisterschaften mit einer ehrlichen Einschätzung, indem er Spanien als Favoriten auf den Titel 2026 bezeichnet. Im selben Interview betonte er den Ehrgeiz Frankreichs, nach dem zweiten Platz in Katar 2022 den dritten Titel zu holen. Als drittplatzierte Mannschaft in der FIFA-Rangliste standen Frankreich beim letzten Training vor der Reise nach New York, wo das Team in Gruppe I gegen Senegal antritt, alle 26 Spieler der Nationalmannschaft zur Verfügung. Somit stehen die Stürmer Kylian Mbappé (Real Madrid), Ousmane Dembélé (PSG), Désiré Doué (PSG) und Michael Olise (Bayern München) sowie die Verteidiger William Saliba (Arsenal) und Dayot Upamecano (Bayern München) zur Verfügung.
Der 17. Startplatz Frankreichs bei einer Weltmeisterschaft wurde durch den ersten Platz in Gruppe D der europäischen Qualifikationsrunde gesichert, mit fünf Siegen, einem Unentschieden und keiner Niederlage. Auf senegalesischer Seite, die sich ungeschlagen qualifiziert hat, gibt es ebenfalls Stars aus dem europäischen Fußball sowie einige aus asiatischen Ligen, wie Kalidou Koulibaly (Al-Hilal), Ibrahim Mbaye (Paris Saint-Germain), Nicolas Jackson (Bayern München) und Chérif Ndiaye (Samsunspor).
Nationalmannschaften mit Einwanderern und der neuen Generation
Der Irak ist eine weitere Nationalmannschaft, in der im Ausland geborene Spieler die Hauptrolle spielen. Der in Norwegen geborene Mittelfeldspieler Marco Faraj ist ein Beispiel dafür. Norwegen wird übrigens mit einem wichtigen Quartett antreten, das aus WM-Debütanten besteht: Antonio Nusa, Martin Odegaard, Alexander Sorloth und Erling Haaland.







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