Die zehn sichersten Länder in Lateinamerika

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Uruguay gilt aufgrund seiner innovativen Gesetze, den Respekt vor der Umwelt, sowie der Förderung eines nachhaltigen Tourismus als „Oase der Stabilität und Ruhe“ (Foto: fame creative lab)
Datum: 29. Juni 2026
Uhrzeit: 12:00 Uhr
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Autor: Redaktion
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Jedes Jahr empfangen Lateinamerika und die Karibik unzählige Touristen, Urlauber, aber auch Geschäftsreisende. Dennoch ist die persönliche Sicherheit oft ein wichtiges Thema für diejenigen, die eine Reise planen. Der Global Peace Index ist ein wichtiger Maßstab bei der Risikoeinschätzung und bietet jährlich Einblicke in die nationale Stabilität. Diese Bewertung stammt vom Institute for Economics and Peace, das 163 Länder und Regionen hinsichtlich ihrer Friedensbedingungen und Konfliktraten bewertet. Laut dem Global Peace Index 2026 sind dies die 10 sichersten Länder Lateinamerikas, aufgeführt mit ihrer weltweiten Platzierung in Klammern.

10/ Dominikanische Republik (Weltweite Platzierung: 89)

Obwohl das Sicherheitsniveau in der Region unterschiedlich ist, gilt die Dominikanische Republik im Vergleich zu ihren Nachbarländern als sicherer. Das Meiden von schlecht beleuchteten oder menschenleeren Orten trägt dazu bei, Risiken zu verringern. Öffentliche Verkehrsmittel sollten nur genutzt werden, wenn sie deutlich gekennzeichnet und offiziell sind. Seien Sie beim Abheben von Bargeld wachsam – insbesondere an Geldautomaten im Freien. Das Mitführen kleiner Bargeldbeträge begrenzt mögliche Verluste. Wertsachen sollten am besten außer Sichtweite aufbewahrt werden.

9/ Guatemala (Weltweiter Rang: 88)

Obwohl Guatemala zu den Top Ten der Region zählt, sind Gewalttaten wie Überfälle, Diebstähle und spontane Entführungen nach wie vor an der Tagesordnung. Aktuelle Sicherheitsinformationen für bestimmte Gebiete finden Sie bei DISETUR oder INGUAT. Wer in Gruppen unterwegs ist, sollte die Organisation eines geschützten Transports in Betracht ziehen. Sicherheitsbriefings sind oft hilfreich bei der Planung von Routen durch unsichere Gebiete.

8/ Panama (Weltweiter Rang: 81)

Die meisten Reisenden empfinden Panama als sicher, doch manche Situationen erfordern erhöhte Wachsamkeit – insbesondere in Panama-Stadt, wo selbst historische Stadtteile wie Casco Antiguo verborgene Risiken bergen. In Besucherbereichen wie Colón, San Blas und Bocas del Toro kommt es gelegentlich zu opportunistischen Vorfällen. Unterdrücken Sie nach Sonnenuntergang den Drang, gelbe Taxis am Straßenrand anzuhalten; Alternativen erweisen sich als klüger. In Ausgehvierteln ist Vorsicht geboten, wenn Sie in Clubs oder nahegelegenen Lokalen mit unbekannten Personen in Kontakt kommen. In überfüllten Abendlokalen treten unerwartete Situationen häufiger auf als angenommen.

7/ Trinidad und Tobago (Weltrang: 79)

Dieser karibische Inselstaat hat häufig mit Hurrikanen, Taifunen und auch Erdbeben zu kämpfen. Obwohl das Land im Vergleich zu anderen Ländern Lateinamerikas relativ sicher erscheint, sind die Kriminalitätsraten weiterhin hoch. Besucher tun gut daran, neben den aktuellen Nachrichten auch Polizeimeldungen zu verfolgen, anstatt sich allein auf Vermutungen zu verlassen – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit an abgelegenen Orten oder in ausgewiesenen Gefahrengebieten.

6/ Argentinien (Weltrang: 72)

Dennoch rangiert Argentinien nun – um zwanzig Plätze gesunken – weiter unten, obwohl es nach wie vor zu den sichereren Ländern der Region zählt. Überfälle auf den Straßen der Städte und Einbrüche in Wohnhäuser nehmen stark zu. Besucher werden häufig Opfer solcher Vorfälle, insbesondere in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, Verkehrsknotenpunkten und Übernachtungsvierteln. Vorsicht lohnt sich beim Durchqueren belebter Reisezentren. Dennoch macht es einen Unterschied, wachsam zu bleiben.

5/ Jamaika (Weltweiter Rang: 70)

Die meisten Besucher halten sich an Orten wie Negril, Montego Bay, Runaway Bay, Trelawny, Ocho Rios und Port Antonio auf – diese Orte sind in der Regel sicher. Dennoch kommen gewalttätige Vorfälle im Vergleich zu Ländern in Nordamerika oder Europa häufiger vor. Wenn man sich außerhalb von Ferienanlagen oder bekannten Wegen bewegt, ist es wichtig, wachsam zu bleiben. Naturgefahren wie Hurrikane, Erdbeben und große Meereswellen können ohne Vorwarnung zuschlagen.

4/ Paraguay (Weltweiter Rang: 64)

Fünf Plätze höher im GPI rangiert nun Paraguay, wo die Sicherheitsbedingungen den grundlegenden Erwartungen entsprechen. Kriminalität, die sich gegen Besucher richtet, kommt hier selten vor. Auffällige Accessoires wie Schmuck oder hochwertige Geräte sollten unterwegs außer Sichtweite bleiben. Man muss stets wachsam bleiben, insbesondere in der Nähe von Motorradfahrern, die plötzlich nach persönlichen Gegenständen greifen könnten. Diese schnellen Diebstähle durch Motorradfahrer erfolgen ohne Vorwarnung.

3/ Costa Rica (Weltweiter Rang: 62)

Unter den mittelamerikanischen Ländern zieht Costa Rica aufgrund seiner üppigen Landschaften viele Reisende an. Bei einer Reise dorthin sollten Reisende – insbesondere Frauen – wachsam sein, da es zu gewalttätigen Vorfällen sowie zu Taschendiebstahl oder Handtaschenraub kommen kann. Da das Land in einer warmen Zone nahe dem Äquator liegt, ändern sich die Wetterbedingungen häufig; Erdbeben oder Vulkanausbrüche können ohne große Vorwarnung auftreten. Zwischen Mai und dem Spätherbst regnet es zeitweise sehr stark, daher hilft es, aktuelle Wetterberichte zu verfolgen, um Überraschungen zu vermeiden.

2/ Chile (Weltweite Platzierung: 52)

Chile nimmt einen Platz in der oberen Hälfte der internationalen Rangliste ein. Im weltweiten Vergleich liegt Chile nun acht Plätze höher. Dennoch kommen Verbrechen wie Überfälle, Diebstahl, Einbrüche in leerstehende Gebäude, Morde sowie Entführungen nach wie vor vor. Autodiebstähle nehmen zu, während auch Betrugsanrufe und gefälschte Bankgeschäfte zunehmen. In Städten wachsam zu bleiben, ist nach wie vor ratsam.

1/ Uruguay (Weltrang: 43)

In puncto Sicherheit liegt Uruguay an der Spitze und zählt zu den sichersten Ländern Lateinamerikas. Während die Lage insgesamt stabil bleibt, kommt es dennoch zu kleineren Straftaten. Taschendiebstahl, Einbrüche in Wohnhäuser und bewaffnete Überfälle treten in den Geschäftsvierteln von Montevideo auf. Auffälliger Schmuck erhöht das Risiko für schnelle Diebstähle auf Gehwegen. Da es zu plötzlichen Griffe kommt, lädt das Tragen von gut sichtbaren Anhängern zu Problemen ein. Das Sicherheitsniveau bleibt hoch – dennoch ist Vorsicht an überfüllten Orten geboten. Selbst in ruhigen Vierteln kommt es nach Einbruch der Dunkelheit gelegentlich zu Einbrüchen. Bedrohungen bestehen vor allem in Stadtzentren, nicht in ländlichen Regionen. Außerhalb der Stadtkerne finden Touristen leichter Ruhe. Dennoch verringert Wachsamkeit die Wahrscheinlichkeit, zur Zielscheibe zu werden.

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