Die Albirroja gelingt die Guarani-Überraschung der WM 2026, sie eliminieren Deutschland und ziehen ins Achtelfinale ein. Paraguay verteidigte sich gut, erkämpfte sich in der regulären Spielzeit ein 1:1-Unentschieden, profitierte von einem in der Verlängerung aberkannten Gegentor und gewann ein dramatisches Elfmeterschießen, um ins Achtelfinale einzuziehen und Deutschland in der zweiten Runde der Weltmeisterschaft aus dem Turnier zu werfen. In einem Duell zwischen Angriff und Verteidigung im Boston-Stadion am Montag erzielte Enciso den Führungstreffer, Havertz glich aus und Jonathan Tah schoss in der Verlängerung das Führungstor, das jedoch nach einer VAR-Überprüfung aberkannt wurde.
Einziger fünffacher Weltmeister ist Brasilien
Das Ausscheiden des viermaligen Weltmeisters Deutschland gegen Paraguay sicherte Brasilien den Status als einziger fünffacher Weltmeister. Das Ergebnis verlängerte zudem die Serie der Misserfolge der deutschen Nationalmannschaft: Nach dem historischen Kantersieg und dem Titelgewinn 2014 schied Deutschland bei den beiden folgenden Auflagen bereits in der Gruppenphase aus und musste sich in diesem Jahr in der zweiten Runde verabschieden. Orlando Gill vom argentinischen Verein San Lorenzo glänzte in der regulären Spielzeit, in der Verlängerung und im Elfmeterschießen. Der paraguayische Torhüter zeigte sich während des Spiels sehr sicher und leistete mit wichtigen Paraden in der starken Abwehr Paraguays einen entscheidenden Beitrag. Er wehrte zwei Elfmeter der Deutschen ab, die von Havertz und Woltemade geschossen wurden, doch Sanabria und Balbuena verspielten den von ihrem Torhüter herausgeholten Zwei-Tore-Vorsprung. Im abwechselnden Elfmeterschießen schoss Tah über das Tor, und Canale verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Paraguay setzte sich im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.







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