Der Sieg von Keiko Fujimori bei den Präsidentschaftswahlen in Peru hat bei mehreren Staatschefs aus Lateinamerika eine rasche Reaktion ausgelöst, die der Vorsitzenden der Partei Fuerza Popular zu ihrem knappen Sieg über den Linken Roberto Sánchez gratuliert haben. Die Bestätigung der Auszählung hat die Unsicherheit über das Ergebnis der Stichwahl vom 21. Juni beseitigt und ebnet den Weg für den für Ende Juli geplanten Amtswechsel im Präsidentenamt. Die wichtigsten Politiker der Region heben die demokratische Unterstützung hervor, die Keiko Fujimori erhalten hat, und bekunden ihre Bereitschaft, die bilaterale Zusammenarbeit zu verstärken.
Lateinamerikanische Staatschefs gratulieren Keiko Fujimori
Der Präsident von Bolivien, Rodrigo Paz, gehörte zu den Ersten, die der gewählten Präsidentin Perus ihre Glückwünsche übermittelten. In einer in den sozialen Netzwerken verbreiteten Botschaft hob er das Vertrauen hervor, das die peruanischen Bürger an den Wahlurnen entgegengebracht hatten, und wünschte Fujimori „viel Erfolg“ bei der Führung des Landes. Zudem bekräftigte Paz seinen Respekt vor dem von der peruanischen Wählerschaft zum Ausdruck gebrachten Willen und zeigte sich bereit, die Bindungen in den Bereichen Integration, Zusammenarbeit und Entwicklung zwischen beiden Ländern weiter zu stärken. Keiko Fujimori bedankte sich ihrerseits öffentlich für die Botschaft des bolivianischen Staatschefs und versicherte, dass beide Regierungen gemeinsam daran arbeiten könnten, die bilaterale Zusammenarbeit zu stärken und „die Freiheit, die Demokratie und die Entwicklung der Region“ zu festigen.
Auch der Präsident von Argentinien, Javier Milei, begrüßte das Wahlergebnis. In seiner Einschätzung erklärte er, dass „Peru den Sozialismus hinter sich lässt“, und betonte, dass die peruanischen Bürger das politische Projekt des linken Kandidaten Roberto Sánchez abgelehnt hätten. Laut Milei spiegelt das Ergebnis einen regionalen Trend wider, der der wirtschaftlichen Freiheit und der Sicherheit zugutekommt, und versicherte, dass Lateinamerika ein Signal für politischen Wandel sende. Aus Kolumbien äußerte der designierte Präsident Abelardo de la Espriella seine Zuversicht, dass beide Länder ihre Handelsbeziehungen vertiefen und die Zusammenarbeit im Kampf gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität verstärken werden. Auch die Präsidentin von Costa Rica, Laura Fernández Delgado, sandte eine Glückwunschbotschaft an Fujimori und wünschte ihr eine Amtszeit, die von Wohlstand und Fortschritt für alle peruanischen Bürger geprägt sein möge.
Endgültiges Wahlergebnis
Das Nationale Wahlamt (ONPE) schloss am Montag (29.) die Auszählung der Stimmen der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen ab und bestätigte den Sieg von Keiko Fujimori mit 50,135 % der Stimmen gegenüber den 49,865 %, die Roberto Sánchez erhielt. Der endgültige Abstand zwischen den beiden Kandidaten belief sich laut dem offiziellen Ergebnis auf 49.614 Stimmen. Fujimori erhielt 9.223.369 Stimmen, während Sánchez 9.173.755 Stimmen auf sich vereinen konnte, nachdem alle Wahlprotokolle ausgezählt und die von den Sonderwahlausschüssen geprüften Fälle geklärt worden waren.
Nächste Schritte bis zur Amtseinführung
Der Vorsitzende des Nationalen Wahlausschusses (JNE), Roberto Burneo, hat mitgeteilt, dass die offizielle Verkündung der Ergebnisse spätestens am kommenden 3. Juli erfolgen wird. Anschließend wird die Wahlbehörde am 15. Juli die offizielle Zeremonie zur Übergabe der Beglaubigungsschreiben im Nationaltheater abhalten, bei der die neu gewählten Amtsträger, die das Land während der Verfassungsperiode 2026–2031 regieren werden, formell anerkannt werden. Mit diesem institutionellen Schritt wird der Wahlprozess abgeschlossen sein und der Übergang zur neuen Exekutive unter der Führung von Keiko Fujimori beginnen.







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