Brasilien und die Vereinigten Staaten haben nach den Kontakten der letzten Wochen einen weiteren Schritt in den Gesprächen zur Normalisierung ihrer Handelsbeziehungen unternommen. Beide Regierungen sind sich einig, dass die Verhandlungen vertieft werden müssen, um ein Abkommen abzuschließen, das den bilateralen Handel erleichtert und Zollschranken abbaut. Das brasilianische Ministerium für Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen teilte mit, dass beide Delegationen weiterhin an den sechs vorrangigen Themen der bilateralen Agenda arbeiten: digitaler Handel, Präferenzzölle, Korruptionsbekämpfung, Schutz des geistigen Eigentums, Ethanol und illegale Abholzung. Das Treffen wurde vom Exekutivsekretär des brasilianischen Ministeriums, Márcio Elias Rosa, und vom US-Handelsbeauftragten, Jamieson Greer, geleitet. Es handelte sich dabei um das vierte hochrangige Treffen zwischen beiden Regierungen nach den Zusammenkünften am 19. und 28. Mai sowie am 13. Juni.
Rosa wurde von Vertretern des Außenministeriums und des Sonderberaters des Präsidenten der Republik begleitet, während beide Seiten betonten, dass die zwischen den politischen Treffen abgehaltenen Fachgespräche Fortschritte bei der Ausarbeitung von Vorschlägen ermöglicht hätten. Laut der offiziellen Erklärung der brasilianischen Regierung betrachten sowohl Brasilien als auch die Vereinigten Staaten den bisherigen Dialog als „konstruktiv“, erkennen jedoch an, dass noch mehr Zeit erforderlich sein wird, um die Initiativen zu konkretisieren und die Positionen anzunähern. Die Fachteams werden sich Anfang nächster Woche erneut treffen, um ein neues hochrangiges Treffen vorzubereiten, das vor dem 15. Juli geplant ist – ein Datum, das beide Seiten als wichtig erachten, um eine mögliche Einigung voranzutreiben.







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