Kubas nationales Stromnetz ist am Dienstag (14.) zusammengebrochen. Dies teilte das kubanische Energieministerium mit. Dabei handelte es sich um den dritten großen Stromausfall innerhalb von neun Tagen auf der kommunistisch regierten Karibikinsel mit rund 10 Millionen Einwohnern. „Es kam zu einer vollständigen Unterbrechung des Stromnetzes“, teilte das kubanische Energieministerium in den sozialen Medien mit. Die häufigen Stromausfälle treten zu einer Zeit auf, in der eine von den USA verhängte Ölblockade die ohnehin schon veraltete Energieinfrastruktur Kubas lahmgelegt hat.
US-Präsident Donald Trump verhängte eine Ölblockade gegen die Karibikinsel, nachdem Washington am 3. Januar den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro abgesetzt hatte. Venezuela war Kubas wichtigster Lieferant von Brennstoffen, und der anschließende Druck der USA führte auch dazu, dass Mexiko seine Öllieferungen an die Insel einstellte. Die chronischen Stromausfälle schürten wachsende soziale Spannungen und lösten letzte Woche nach dem landesweiten Stromausfall vereinzelte Proteste mit Topfklopfen in Havanna aus.







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