Ab diesem Freitag (17.) treten die neuen Vorschriften für die Werbung für Online-Wetten, die sogenannten „Bets“, in Kraft. Damit muss in Brasilien jede Werbung für Wetten mit einem Warnhinweis versehen sein, ähnlich wie dies bereits bei der Werbung für Zigaretten und alkoholische Getränke der Fall ist. Die Werbemaßnahmen müssen auf die damit verbundenen Risiken der Abhängigkeit und der pathologischen Spielsucht hinweisen und einen der folgenden obligatorischen Warnhinweise enthalten: „Das Finanzministerium warnt: Wetten können süchtig machen“; „Das Finanzministerium warnt: Durch Wetten verlieren Sie Geld“; oder „Das Finanzministerium warnt: Wetten sind keine Geldanlage“. Zudem muss der Warnhinweis horizontal angeordnet, klar und lesbar sein, im Verhältnis zum übrigen Kommunikations- und Werbematerial stehen und mindestens 10 % der Länge oder Größe der Anzeige einnehmen.
Die Maßnahmen wurden letzte Woche vom Finanzminister Dario Durigan angekündigt. Bei dieser Gelegenheit erklärte er, dass die Toleranz gegenüber illegalen Wetten „gleich Null“ sei. Ebenfalls in der vergangenen Woche veröffentlichte die Bundesregierung eine Verordnung, die bereits in Kraft ist und Regeln zum Inhalt von Wettwerbung festlegt. Der Text verbietet es, in Werbemaßnahmen Strategien, fachliche Meinungen oder Analysen zu verbreiten, die „zur Abgabe von Festquotenwetten auf ein bestimmtes Ereignis oder einen bestimmten Wettmarkt verleiten oder diese beeinflussen könnten“. Ebenfalls verboten sind Werbeanzeigen, die den Eindruck vermitteln, man könne leicht Gewinne erzielen, die Wette als Einnahmequelle darstellen, irreführende Informationen enthalten oder sich an Kinder und Jugendliche richten.







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