Argentiniens Präsident Milei bezeichnet Lula erneut als „Dieb“ und „korrupt“ und schürt damit die diplomatische Krise mit Brasilien. Das argentinische Staatsoberhaupt erklärte, der brasilianische Staatschef sei „nicht unschuldig“, und stellte erneut Entscheidungen in Frage, durch die Verurteilungen im Rahmen der Operation „Lava Jato“ aufgehoben wurden. In einem Interview mit dem argentinischen Sender LN+ bezeichnete Milei Lula als „Dieb“ und „korrupte Person“ und erklärte, der brasilianische Präsident sei „nicht unschuldig“. Der Argentinier stellte zudem erneut die gerichtlichen Entscheidungen in Frage, durch die die Verurteilungen des PT-Politikers im Rahmen der Operation „Lava Jato“ aufgehoben wurden.
„Er ist ein Dieb, ein Korrupter. Er ist nicht unschuldig. Er wurde aufgrund eines Fehlers im Rechtsverfahren freigelassen“, erklärte Milei. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden diplomatischen Krise zwischen Brasilien und Argentinien. Letzte Woche hatte Milei bei einer politischen Veranstaltung in São Paulo zur Unterstützung der Präsidentschaftskandidatur von Flávio Bolsonaro (PL) Lula bereits als „Dieb“, „korrupte Person“, „Sträfling“ und „sozialistischer Abschaum“ bezeichnet.







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