Die Erdrutsche und Überschwemmungen, die durch die starken Regenfälle seit Montag (23.) in der Region Zona da Mata Mineira verursacht wurden, haben 64 Todesopfer gefordert, davon 58 in Juiz de Fora und sechs in Ubá, wie die Feuerwehr von Minas Gerais (CBMG) am Freitagmorgen (27.) mitteilte. Drei Personen werden in Juiz de Fora und zwei in Ubá noch vermisst. In Juiz de Fora sind die Feuerwehrleute an drei Fronten im Einsatz: in den Stadtteilen Paineiras, JK (Comunidade Parque Burnier) und Linhares. Am Donnerstag (26.) kam es zu einem weiteren Erdrutsch, der drei Häuser im Stadtteil Bom Clima in Juiz de Fora traf, wobei eine Person als vermisst gemeldet wurde. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Juiz de Fora gibt es etwa 4.200 Obdachlose und Vertriebene, und seit Montag wurden 1.696 Vorfälle vom Zivilschutz registriert.
Das Nationale Institut für Meteorologie (Inmet) hält die Warnung vor starken Regenfällen bis Freitag um 23:59 Uhr in der Waldzone aufrecht, mit Niederschlägen zwischen 30 und 60 Millimetern pro Stunde oder 50 und 100 mm/Tag und starken Winden (60-100 km/h). Es besteht weiterhin die Gefahr von Stromausfällen, herabfallenden Ästen, Überschwemmungen und Blitzschlägen.
