Die jüngste Aktualisierung der Bitcoin-Reserven von El Salvador zeigt, dass das Land seinen digitalen Bestand erhöht hat und einen neuen historischen Höchststand von 7.585,37 BTC erreicht hat. Diese Information wurde am Montag (9.) vom offiziellen Account von The Bitcoin Office veröffentlicht, das die nationale Strategie rund um diese Kryptowährung verwaltet. In der letzten Woche hat El Salvador seine Reserven um 7 BTC aufgestockt, während der Anstieg in den letzten dreißig Tagen insgesamt 30 BTC betrug. Laut der vorgelegten Bilanz übersteigt der aktuelle Wert des Bestands 515 Millionen US-Dollar, was einen deutlichen Anstieg des Portfolios des Landes darstellt. Der Bericht zeigt, dass der letzte Kauf am 8. März 2026 getätigt wurde und genau 1 BTC zum Gesamtguthaben hinzufügte. Mit diesem Erwerb setzt die salvadorianische Regierung ihre Politik der schrittweisen Anhäufung fort. El Salvador verfolgt eine Strategie des regelmäßigen Kaufs von Bitcoin mit dem Ziel, seine Staatskasse zu stärken und sein Vermögensportfolio zu diversifizieren. Der aktualisierte Saldo und die wöchentliche und monatliche Entwicklung spiegeln die Beständigkeit der Käufe trotz der Volatilität des Kryptomarktes wider.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das mittelamerikanische Land seine Position als einer der weltweit führenden Förderer von Bitcoin gefestigt hat, indem es seine digitalen Reserven stetig erhöht und auf die Stärkung seiner Wirtschaft durch Kryptowährungen setzt. Die Strategie El Salvadors in Bezug auf Bitcoin erfuhr 2025 eine Wende: Nach einer Änderung der geltenden Gesetzgebung wurde die Verpflichtung zur Akzeptanz der Kryptowährung als Zahlungsmittel aufgehoben, obwohl der Staat seine Reserven bis September desselben Jahres auf 6.313 BTC im Wert von rund 701,8 Millionen US-Dollar erhöht hatte. Die Änderung ist sowohl eine Reaktion auf internationalen Druck als auch auf das Bestreben, mehr institutionelle Investitionen anzuziehen, und entfernt sich vom Fokus auf die Einführung im Einzelhandel, wie The Block und Cointelegraph berichteten. Die rechtliche Überprüfung wurde hauptsächlich durch die Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds im Dezember 2024 vorangetrieben, durch die El Salvador ein Darlehen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar erhielt, unter der Bedingung, dass es sein Engagement in Bitcoin reduziert.
Internationaler Kontext und Reaktion der Bevölkerung
Der Prozess der Einführung von Bitcoin in dem mittelamerikanischen Land begann im September 2021 unter der Regierung von Präsident Nayib Bukele. El Salvador war das erste Land, das einer Kryptowährung den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels verlieh, motiviert durch das Versprechen, die finanzielle Inklusion zu erweitern und Investitionen anzuziehen, wie aus dem Bericht von Trade.gov hervorgeht. Die ursprüngliche Reform stand jedoch sofort vor Herausforderungen. Eine Umfrage der Universidad Centroamericana ergab, dass hundert Tage nach Inkrafttreten des Bitcoin-Gesetzes nur 14,1 % der Bevölkerung ein hohes Vertrauen in die Kryptowährung hatten, während 34,8 % Misstrauen äußerten.
Die Aufhebung der Verpflichtung, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, war die wichtigste Bedingung, die 2024 mit dem IWF vereinbart wurde. Diese Entscheidung veränderte den rechtlichen Status der Kryptowährung ab April 2025. Gleichzeitig verlagerte sich die öffentliche Politik von der Verbreitung in der Bevölkerung hin zum Aufbau sicherer und regulierter institutioneller Nischen. Trotz des neuen Rechtsrahmens unterstützt die salvadorianische Regierung weiterhin die Anhäufung von Bitcoin in staatlichen Reserven, tätigt regelmäßig Käufe und passt die Gesetzgebung an, um den digitalen Markt für große Finanzakteure zu öffnen.
