Der US-amerikanische Ölkonzern Chevron plant im Rahmen des Förderprogramms für Großinvestitionen (RIGI) mehr als 9,2 Milliarden Euro in Argentinien zu investieren. Dies gab Wirtschaftsminister Luis Caputo bekannt. Die Ankündigung erfolgte nach einem Treffen mit Führungskräften des Unternehmens in Los Angeles (USA), wo die argentinische Regierung darum bemüht ist, den Zufluss von ausländischem Kapital zu stärken. In einer in den sozialen Netzwerken verbreiteten Mitteilung erklärte Caputo, dass das Unternehmen in den kommenden Tagen ein neues Projekt im Rahmen dieses Programms vorlegen werde, mit einer Investition von mehr als 9,2 Milliarden Euro, was mehr als 10 Milliarden Dollar entspricht. Der Minister gab diese Ankündigung während einer offiziellen Reise bekannt, auf der er den Präsidenten, Javier Milei, bei dessen viertem Besuch in den USA in diesem Jahr begleitet. An dem Treffen nahmen wichtige Führungskräfte des Ölkonzerns teil, darunter Finanzvorstand Eimar Bonner und Laura Lane, die der argentinischen Regierung ihre Absicht bekundeten, ihre Präsenz im Land auszubauen.
Vaca Muerta, strategischer Schwerpunkt der Investition
Chevron ist bereits in Vaca Muerta tätig, das als eines der größten Vorkommen an unkonventionellen Kohlenwasserstoffen weltweit gilt. Diese Formation in der Provinz Neuquén verfügt über die zweitgrößten Gasreserven und die viertgrößten Ölreserven weltweit. Die geplante Investition stärkt die strategische Rolle dieses Vorkommens für die argentinische Energieentwicklung vor dem Hintergrund der Suche nach Devisen und wirtschaftlichem Wachstum.
