Kolumbien: 7.653 schwangere Frauen mit Zika-Virus infiziert

verzweifelt

Schädelfehlbildungen bei Babys (Mikrozephalie) werden mit dem Zika-Virus in Verbindung gebracht (Foto: Reprodução / TV Mirante)
Datum: 27. Februar 2016
Uhrzeit: 16:49 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Kolumbien haben sich den Gesundheitsbehörden zufolge 42.706 Menschen mit dem Zika-Virus infiziert, darunter 7.653 schwangere Frauen. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Anstieg von 15,4 Prozent. Von den insgesamt gemeldeten Fälle entfallen 67,2 Prozent auf Frauen und die restlichen 32,8 Prozent wurden bei Männern registriert. Bisher bringen die Gesundheitsbehörden einen wahrscheinlichen Fall von Mikrozephalie mit dem Zik-Virus in Verbindung, bei drei Todesfällen durch das Guillain-Barre-Syndrom wurde das Virus im Blut der Verstorbenen nachgewiesen.

Das Zika-Virus steht in Verdacht, bei Ungeborenen eine Mikrozephalie zu verursachen, bei der Kopf und Gehirn zu klein sind. Am Freitag (26.) haben die US-Behörden schwangeren Frauen empfohlen, nicht zu den im August in Rio de Janeiro (Brasilien) stattfindenden Olympischen Spielen zu reisen.

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